Saisonstart im Zelt
Das Landestheater Altenburg ist eines jener selten gewordenen Fünf-Sparten-Häuser in Deutschland und wird – wie das
bereits sanierte Theater Gera – durch die Theater Altenburg Gera gGmbH (ThAG) bespielt. Nun ist das Haus für knapp zwei Jahre geschlossen und wird saniert. Eine Ersatzspielstätte für möglichst alle Sparten war daher oberstes Gebot, denn der Spielplan sollte weiterhin erfüllt und eine Spielunterbrechung verhindert werden.
W
as muss diese Ersatzspielstätte, dieses Interim in Altenburg, alles können? Diese Frage stand am Anfang aller Diskussionen, um letztendlich die richtige Lösung zu finden, die einerseits die Funktionalität, aber auch das mögliche Budget abbildet. Der wohl wichtigste Parameter für die Größe der Spielstätte ist die Zuschauerkapazität, um den erwarteten wirtschaftlichen Einbußen entgegenzuwirken. Hier entschied sich die Theater Altenburg Gera gGmbH (ThAG) für eine Anzahl von 400 Sitzplätzen und mindestens vier Rollstuhlplätzen. Die vollständige Barrierefreiheit ist dabei verpflichtend vorausgesetzt worden. Gute Sichtlinien waren dem Intendanten Kay Kuntze besonders wichtig, um die Erlebnisqualität für die Zuschauer zu erhalten. Aus der gewünschten ...
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BTR Ausgabe 5 2019
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 72
von Thomas Lüdicke
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Künstliche Intelligenz im Theater?
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