Ruderschläge und Walfang auf der Bühne

„Moby Dick“ im Braunschweiger Theatermeer

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„Braunschweig liegt am Meer“ lautet das Motto für die erste Spielzeit der Generalintendantin Dagmar Schlingmann am Staatstheater Braunschweig. Es stehe für die Freiheit, theatralische Behauptungen aufzustellen und das Publikum mit auf Entdeckungsreise zu nehmen. Die Eröffnungspremiere im Kleinen Haus löst dieses Versprechen ein. In der Inszenierung „Moby Dick“ werden die Zuschauer mit auf das Walfängerschiff „Pequod“ genommen, die Darsteller rudern schweißtreibend.

In jüngster Zeit haben sich einige Theater entschieden, Herman Melvilles Roman auf die Bühne zu bringen, der als Buch, aber auch in der legendären Verfilmung mit Gregory Peck als Captain Ahab Weltruhm erlangte. Wie aber auf einer Theaterbühne Ozeanambiente schaffen, einen Wal darstellen und gleichzeitig einen dicken Roman in ein Stunden-Stückformat bringen? Im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig ist dieses eindrucksvoll gelungen. „Moby Dick“ – die Geschichte um den weißen Pottwal, der von dem wahnsinnigen Kapitän Ahab und seiner Mannschaft durch die Weltmeere gejagt wird. Ahab will sich an dem Tier rächen und es töten, da es ihm einst ein Bein abriss. Er nagelt eine Golddublone an den Mast. Diese soll ...

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BTR Ausgabe 1 2018
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 54
von Martina Meyer

Vergriffen
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