Oper und Medienkunst zusammen denken

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Das Badische Staatstheater Karlsruhe zeigte jüngst mit seinem „Turandot“ einen medialen Blick auf die Zukunft der Oper. Die Premiere fand anlässlich des Symposiums „Oper & Medienkunst“ statt. Dazu lud das Badische Staatstheater zusammen mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und ­Medien am 25. Ja­nuar ein, um das komplexe Zusammenspiel zwischen ­Menschen, Kunst und Technik zu diskutieren. 200 Menschen folgten der Einladung, die Blicke auf die Oper neu zu schärfen, auf verschiedenen Panels die Zukunft der Oper zu diskutieren oder Best Practice vorzustellen.

Digitale Medien umgeben uns tagtäglich, sie eröffnen auch in der Oper unzählige Möglichkeiten, dem Publikum mit neuen und ungewöhnlichen Sichtweisen diese Kunstform näherzubringen – gerade angesichts der Überalterung des Opernpublikums ein aktuelles Anliegen. Ist das Anliegen realistisch? Der Anspruch des Symposiums war ehrgeizig: Mit den neuen Medien „sollen auch Menschen begeistert werden, die womöglich noch nie in einer Oper waren“, hieß es im Programm. Man wolle der Frage nachgehen, wie Oper im Jahr 2070 aussehen könnte. 

Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters und Mitinitiator des Symposiums: „Über das ...

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BTR Ausgabe 2 2020
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 52
von Karin Winkelsesser | Presseinfo

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