Magazin 2/2020

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Netzkultur und Hilfen

Schnell haben die meisten Opernhäuser, Theater und Konzertsäle nach ihrer Schließung Mitte März aufgrund der Corona-Pandemie ihre digitalen Angebote ausgebaut und gratis ins Netz gestellt. Die Online-
Plattform „nachtkritik“ bot hier ebenfalls umgehend mit ihrem ­digitalen Spielplan eine umfang- und abwechslungsreiche Sammlung an Stücken, einen aktuellen Überblick über die unzähligen­ ­Angebote im In- und Ausland von Theater, Oper, Tanz, eingeschlossen die freie Szene und ergänzt um ­allgemeine Kulturtipps und ­Streaming-Angebote.

 

Darüber hinaus informiert „nachtkritik“ über die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der ­wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Krise.

www.nachtkritik.de 

Masken statt Kostüme

Mehrere Theaterwerkstätten helfen und fertigen in der Corona-Krise einfache Schutzmasken. Zum Beispiel der Berliner Bühnenservice, der rund 300 Masken für ein Alten- und Pflegeheim genäht hat. Rund 300 weitere sollen für ein zweites Heim entstehen. Auch Arztpraxen, Apotheken und eine Klinikgesellschaft hätten angefragt. Ähnliche Initiativen gibt es auch in anderen deutschen Städten, etwa in Mainz, Leipzig und Senftenberg. Am Berliner Maxim Gorki ...

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BTR Ausgabe 2 2020
Rubrik: Fokus, Seite 8
von

Weitere Beiträge
Büchermarkt 2/2020

In Doubt
Studio Dries Verhoeven
2003–2019
von Studio Dries Verhoeven (Hrsg.)
160 Seiten, 101 farbige und 4 s/w Abbildungen, 24 × 130 cm, Hardcover, Englisch/Niederländisch.
ISBN 978-3-7356-0646-4
Kerber Verlag, Bielefeld 2020
EUR 45,00 / CHF 55,26 
 

Die Arbeiten von Dries Verhoeven (*1976) changieren zwischen Theater und bildender Kunst. Der Niederländer greift aktuelle...

Erinnerungen und Verstrickungen

Die Uraufführung des Stücks „remains“ („was bleibt“) durfte am 12. März vor der Corona-bedingten
Schließung in dem Kultur- und Veranstaltungszentrum radialsystem in Berlin noch einmal gezeigt ­werden. Der Multimedia-Künstler Andrew Schneider erarbeitete mit Tänzern des Ensembles von Sasha Waltz & Guests eine Performance mit melancholischen, traurigen und lustigen...

Fadenfroh und golddurchwirkt

Die Kunsthalle München und die Kunsthal Rotterdam präsentieren Tapisserien aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die in den ­letzten erhaltenen französischen Manufakturen geschaffen wurden. Die Exponate des immer noch praktizierten Kunsthandwerks beeindrucken durch die Kombination von Kreativität namhafter Künstler, Virtuosität der Weberinnen und kostbaren Materialien. ...