Neues Arbeiten im renovierten Haus
Die Berliner Staatsoper feierte mit der offiziellen Eröffnung der diesjährigen Spielzeit am 7. Dezember ihren 275. Geburtstag. Das Haus erstrahlt in neuem alten Glanz. Das Architekturbüro hg merz nahm aber behutsame Eingriffe für mehr Besucherkomfort vor. Neu entstanden ist im benachbarten ehemaligen Magazingebäude ein modernes Probenzentrum. Damit wird der Betrieb der Staatsoper komplett neu geordnet.
Im Zentrum der medialen Berichterstattung standen bisher immer der Zuschauerraum und seine Akustik, obwohl die wesentlichen Baumaßnahen sich der Bühnentechnik, dem Brandschutz und den Betriebsräumen widmeten. Die Verbesserung der künstlerischen und technischen Arbeitsmöglichkeiten im Sinne künstlerisch hochwertiger Opernproduktionen war, kurz gefasst, das wesentliche Ziel der Sanierung. Für das Publikum sichtbar sollte das Zuschauerhaus denkmalgerecht saniert werden, Behindertenzugänge geschaffen sowie der Sitz- und Sehkomfort erhöht werden. Das Projekt führte letztlich zu einer kompletten Neuordnung des Bühnenhauses sowie des benachbarten Magazin- und Intendanzgebäudes, die wir im folgenden Rundgang darstellen.
Das Bühnenhaus wurde mit einer neuen, vergrößerten Hinterbühne ...
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BTR Ausgabe 6 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 38
von Karin Winkelsesser
In einer ersten Spielzeit hat sich der neue Konzertsaal auf der Bühne der Semperoper bestens bewährt. Musiker und Publikum erfreuen sich auch weiterhin am traditionellen Klangbild der Sächsischen Staatskapelle. Optisch fügt sich der Raum – im Stil der italienischen Hochrenaissance – gelungen in die Saaloptik der Semperoper. Der Abteilungsleiter der Bühnentechnik...
It’s a grand project for a grand art form: An exhibition on the history of opera, not only shedding light on the history of the genre but also exploring the changing social settings in which it evolved – from royal courts to today’s public opera houses, with ever more theatres being built across the globe and audiences growing. To really convey the magic of the art...
Der britische Videokünstler Ed Atkins zeigt im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Ausstellung, bei der 6000 Kostüme aus dem Fundus der Deutschen Oper einen großen Auftritt haben. Sie werden zusammen mit Filmen und Videos sowie Sound-Kulissen zu einem „Kammerspiel“ arrangiert, wie der Künstler es nennt. Fünf Akte, fünf Räume, in denen unserer modernen Zivilisation ein...
