Kompetenzen bündeln – mit der BIM-Methode
Mit einem 8500 Quadratmeter großen Neubau wollen die Niedersächsischen Staatstheater in Hannover ihre Werkstätten an einem Standort zusammenführen. Bei dem Vorhaben ist das Theater nicht nur selbst Bauherr – und nicht das Land Niedersachsen –, sondern auch, dass es sich dabei um ein Pilotprojekt in Sachen „digitales Bauen“ handelt. Die Staatstheater sind die erste Einrichtung des Landes Niedersachsen, die die neue Methode des Building Information Modeling (BIM) anwendet.
Der Neubau soll im Hannover Stadtteil Bornum errichtet werden, auf dem Gelände, wo das Theater bereits einen 17.000-Quadratmeter-Lagerhallenkomplex belegt, den zuvor der Handelskonzern Tengelmann genutzt hatte. Dort befinden sich der Kostüm- und Möbelfundus, das Kulissen- und Requisitenlager, die Logistik- und die Fahrabteilung, ein Teil des Malsaals, die Deko-Abteilung und die Abteilung Visuelles Marketing sowie Seminarräume und sechs Probenbühnen.
Durch den Neubau werden für die Mitarbeiter in der Schlosserei, der Tischlerei, der Konstruktions- und Deko-Abteilung sowie im Malsaal 65 zeitgemäße Arbeitsplätze geschaffen. Diese Gewerke sind derzeit in einem 1930 errichteten Gebäude in der hannoverschen Innenstadt ...
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BTR Sonderband 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 48
von Anne Schneller
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