Infrastruktur erhalten und stärken

Das neue Förderprogramm „Live Kultur“ erweitert „Neustart Kultur“: Es ist für Live-Kulturveranstaltungen gedacht, die sich überwiegend mit dem Wort beschäftigen, also Kabarett, Theater, Lesungen und andere Live-Events von Veranstaltern, die nicht über ein eigenes Haus verfügen. Wiebke Pohl, verantwortlich für die Antragsabwicklung bei der DTHG, gibt Auskunft.

Abermals ist die DTHG Partnerin eines Projekts der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kulturschaffende bei der Antragstellung zu unterstützen, Förderanträge zu prüfen und Fördermittel zu verteilen. „Live Kultur“ soll Veranstalter:innen unterstützen bei „Erhalt und Stärkung der Infrastruktur für Kultur in Deutschland – Live-Kulturveranstaltungen – Wort, Varieté und Kleinkunst“, so der Programmtitel.

Projektleiterin dieser Maßnahmen ist Wiebke Pohl, die ein Team von unterschiedlichen Menschen mit Expertisen aus Projektmanagement und Veranstaltungswesen führt. Erfahrungen in diesem Bereich konnte sie vor allem im ersten Neustart-Projekt der DTHG zu den pandemiebedingten Investitionen sammeln.

Wesko Rohde: Frau Pohl, wie beschäftigt sind Sie gerade?
Wiebke Pohl: Wir haben bei diesem Projekt aus dem vorhergehenden Förderprojekt gelernt und hatten in diesem Fall auch ein wenig mehr Vorlauf. Deswegen haben wir uns entschieden, bereits Mitte April Beratungstermine anzubieten, damit die Interessent:innen bestens gerüstet ihre Anträge ab Mai stellen können. Die Telefone standen nicht mehr still und wir haben seitdem bereits über 200 ...

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BTR Ausgabe 3 2021
Rubrik: Bau & Betrieb, Seite 68
von Wesko Rohde

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