Frische Ideen für neue Konzepte
Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts wurden mehrere Theaterstudien von Architekturfakultäten hinsichtlich ihrer Impulse zum Thema „Architektur und Raum für die Aufführungskünste“ untersucht, die wir in einem zweiteiligen Artikel vorstellen. Der erste Teil widmet sich den Studienentwürfen für die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main und ihrer Einbindung in die allgemeinen Debatten.
Für Studienarbeiten besteht ein offener Denkraum, um neue Konzeptionen für Theaterarchitektur zu entwickeln.
So werden an Hochschulen und Akademien architektonische Ideen generiert, die sich als Basis für den öffentlichen Diskurs nutzen lassen. Während in den 1960er-Jahren auf diesem Weg experimentelle Lösungen gesucht wurden, orientieren sich die Ideenmodelle zeitgenössischer Studienprojekte zumeist an konkreten Orten, definierten Typologien und einer möglichen Realisierbarkeit. Unter welchen Rahmenbedingungen entstehen diese Projekte und welche Relevanz haben sie im öffentlichen Diskurs?
Diskussionen zur Zukunft von Spielstätten
In den vergangenen Jahren intensivieren sich Diskussionen um Theaterbauten angesichts der rapide ansteigenden Modernisierungs- oder Neubaubedarfe in ...
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BTR Ausgabe 1 2020
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 86
von Annette Menting und Nadja Chawaf
Unsere Reise durch die Welt der bedeutendsten Theaterbauten von 1950 bis 2020 führt dieses Mal nach Italien, wo das neuzeitliche Theater seinen Anfang nahm. Das prunkvolle Turiner Teatro Regio von 1740 wurde 1973 bis auf die Fassade neu gebaut und spiegelt auf einzigartige Weise nicht nur die wechselvolle Geschichte der Region wider, sondern auch die Entwicklung...
Das Markgrafentheater in Erlangen verfügt nach einem sechswöchigen Umbau in der Spielzeitpause seit September 2019 über ein Beschallungssystem, bei dem sich die klassische Anlage und das neue 3D-Audiosystem parallel nutzen lassen. Als eines der ersten Stadttheater in Deutschland kann es nun echten 3D-Sound bieten. Geplant ist, die Anlage zukünftig noch mit einem...
Das Hessische Staatstheater Wiesbaden produziert für das sonst der Oper vorbehaltene Große Haus ein Schauspiel pro Spielzeit – in dieser Saison fiel die Wahl auf „Tyll“ nach dem gleichnamigen Buch von Daniel Kehlmann. Das Bühnenbild greift die Handlungszeit des 30-jährigen Kriegs auf und arbeitet mit damals vorhandenen Materialien. Auch Naturgewalten wie Nebel,...
