Engagement für Kultur und Technik
Fast 30 Jahre lang war Rudolf Kück an der Deutschen Oper Berlin tätig. Von 1968 bis 1997 leitete er die Technische Abteilung mit den Werkstätten in politisch und finanziell mitunter turbulenten Zeiten. Er hat sich in seinem Berufsleben in vielen Verbänden und Gremien dafür eingesetzt, die Ausbildungssituation zu verbessern, immer mit dem Blick auf die Kunst. Aber auch sein Fachwissen hat er gern weitergegeben und den Austausch gesucht. Am 13. Dezember 2016 ist Prof. Rudolf Kück gestorben.
Rudolf Kück wurde am 10.
März 1931 in der Nähe von Kleve am linken Niederrhein geboren. Dort ging er zur Schule und machte das Abitur. Bald schon zog es ihn ins Theater, wie er selbst in einem gemeinsamen Interview mit seinem langjährigen Weggefährten Manfred Fiedler, dem damaligen Technischen Direktor der Volksbühne in Ost-Berlin, erzählte. Veröffentlicht wurde es 2007 unter dem Titel „2 × 50 Jahre Theaterleben“ für die Festschrift der DTHG zu deren 100-jährigen Jubiläum: „Ich wollte schon sehr ans Theater. Mein Fall ist wohl typisch für die Nachkriegszeit. Technischer Assistent konnte man nicht werden, Arbeitsplatz und Ausbildungsstellen waren kaum zu bekommen. Mein Vater hatte einen Bus, mit dem ...
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BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Foyer, Seite 12
von Karin Winkelsesser
Der Umgang mit Funktionsweise und Platzierung der Notauslösetableaus ist besonders schwierig, da außer den Architekten unterschiedliche Fachplaner und Gutachter in die Entscheidungen eingebunden sind.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf einzelne Paragrafen der Versammlungsstättenverordnung:
§ 16 Rauchableitung;
§ 23 Schutzvorhang;
§ 24 Feuerlösch- und...
Schon der junge Goethe war während seiner Studienzeit in Leipzig ein häufiger Theaterbesucher. Schillers „Jungfrau von Orléans“ wurde 1801 in dieser Stadt uraufgeführt – Theater in Leipzig kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Eine bedeutende Einrichtung heute ist die Große Bühne des Schauspiels Leipzig. Sie gehört mit ihren 672 Sitzplätzen zu den zehn...
Klein, aber fein, scheinbar einfach und doch verwirrend: Philippe Saire entwickelt in Lausanne eine Serie von Stücken, die mit ausgefeilter Beleuchtung das Auge des Zuschauers verwirren. Der Szenograf und Choreograf spielt gerne mit der Perspektive, um unsere gewohnten Wahrnehmungsmuster infrage zu stellen. Seine Bilder sind instabil und dennoch hochpräzise. Mit...
