Die performative Baustelle
Seit 1999 sind sie mit ihren Interventionen, Kunstinstallationen und temporären Architekturprojekten in Berlin und anderswo unterwegs, sie arbeiten mit verschiedenen anderen Akteuren, Gewerken und Partnern zusammen. Dabei ist ihre Arbeitsweise zumeist kollektiv, kollaborativ und partizipativ. Zudem „waren wir zu Beginn eher hausbesetzermäßig drauf“, sagt Benjamin Foerster-Baldenius, einer der Gründer von raumlabor, beim Treffen in der alten Fabriketage am Flutgraben in Kreuzberg.
Kein Schild verrät, dass sich hier das Büro der Architekten befindet, der Weg führt durch eine knarzige Metalltür in das mit Graffiti und alten Plakaten übersäte Treppenhaus hinauf in die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Seit vielen Jahren schon arbeitet das Kollektiv in dem etwas heruntergekommenen Backsteinbau, an den unverputzten Wänden hängen Pläne, Fotos und Entwürfe aktueller Projekte, in den Regalen stapeln sich Bücher und Broschüren vergangener Aktionen. „Uns interessieren die Zwischenzonen“, sagt Florian Stirnemann, einer der „raumlaboranten“. „Wir sind da zu Hause, wo etwas nicht so ganz klar zuzuordnen ist.“ Foerster-Baldenius erinnert an die ersten Jahre ihrer Zusammenarbeit, etwa an die ...
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BTR Ausgabe 4 2026
Rubrik: Produktionen, Seite 54
von Heike Gläser
Die Bregenzer Festspiele sind weltweit vor allem für ihre Seebühne bekannt, die in den Sommermonaten Juli und August bespielt wird. Neben den Inszenierungen am See finden in der Festspielzeit weitere Produktionen an verschiedenen Orten und Räumlichkeiten statt. Um die Vorbereitung des Äußeren der darstellenden Menschen kümmert sich die Maskenbildnerei. Damit diese...
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