Das Medium unseres Werdens
Zu zeigen, wie stark der Mensch und seine Umwelt miteinander verwoben sind und sich gegenseitig beeinflussen, ist ein zentrales Anliegen des Künstlers Julian Charrière. In der umfassenden Einzelausstellung „Midnight Zone“ im Museum Tinguely in Basel präsentiert er Fotografien, Skulpturen, Installationen und neue Videoarbeiten. Seine Arbeiten setzen sich intensiv mit unserer Beziehung zur Erde als einer Welt des Wassers auseinander – einem Element, das als Meere, Seen und Eis den größten Teil unseres Planeten bedeckt.
Es ist für unzählige Organismen ein Lebensraum, in dem sich zirkuläre Ökosysteme gebildet haben, die für die Stabilität des Klimas von entscheidender Bedeutung sind, erläutert der zur Ausstellung erschienene Pressetext: Im Mittelpunkt der Ausstellung auf drei Stockwerken stehen submarine Ökosysteme – vom in Basel präsenten und einflussreichen Rhein bis hin zu fernen Ozeanen, anhand derer sich die Komplexität des Elements Wassers erschließt, das durch menschliche Einwirkungen erheblich beeinträchtigt wird. Untersucht wird der Kreislauf des Wassers und dessen Materialität, seine Tiefen und die mit ihm verknüpften politischen Aspekte, seine alltäglichen und sakralen ...
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BTR Ausgabe 5 2025
Rubrik: Ausstellungen, Seite 73
von Iris Abel
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