Das Medium unseres Werdens
Zu zeigen, wie stark der Mensch und seine Umwelt miteinander verwoben sind und sich gegenseitig beeinflussen, ist ein zentrales Anliegen des Künstlers Julian Charrière. In der umfassenden Einzelausstellung „Midnight Zone“ im Museum Tinguely in Basel präsentiert er Fotografien, Skulpturen, Installationen und neue Videoarbeiten. Seine Arbeiten setzen sich intensiv mit unserer Beziehung zur Erde als einer Welt des Wassers auseinander – einem Element, das als Meere, Seen und Eis den größten Teil unseres Planeten bedeckt.
Es ist für unzählige Organismen ein Lebensraum, in dem sich zirkuläre Ökosysteme gebildet haben, die für die Stabilität des Klimas von entscheidender Bedeutung sind, erläutert der zur Ausstellung erschienene Pressetext: Im Mittelpunkt der Ausstellung auf drei Stockwerken stehen submarine Ökosysteme – vom in Basel präsenten und einflussreichen Rhein bis hin zu fernen Ozeanen, anhand derer sich die Komplexität des Elements Wassers erschließt, das durch menschliche Einwirkungen erheblich beeinträchtigt wird. Untersucht wird der Kreislauf des Wassers und dessen Materialität, seine Tiefen und die mit ihm verknüpften politischen Aspekte, seine alltäglichen und sakralen ...
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BTR Ausgabe 5 2025
Rubrik: Ausstellungen, Seite 73
von Iris Abel
Goethes Verse aus „Faust II“ lesen sich teilweise wie eine poetische Beschreibung unserer heutigen Sicherheitswirklichkeit. Denn: Was als Fürsorge begann, ist zur Pathologie geworden. Die Sicherheit ist die Schwester der Sorge – und gemeinsam haben sie ein Bollwerk gebaut, in dem nicht mehr gearbeitet, sondern nur noch bilanziert und bewertet wird:
„Wen ich einmal...
Da steht er, der kleine lapidare Nebensatz gleich im ersten Absatz von § 40 der Versammlungsstättenverordnung, der jede und jeden Verantwortliche:n für Veranstaltungstechnik aufhorchen lassen sollte: „(1) Jede oder jeder Verantwortliche für Veranstaltungstechnik muss mit den technischen Einrichtungen der Versammlungsstätte vertraut sein und deren Sicherheit und...
BTR: Lara Otten, was hat Sie zum Theater allgemein gebracht und wie sind Sie ans Theater Bremen gekommen?
Lara Otten: Das erste Mal bin ich durch die Theater-AG in der Grundschule auf das Theater aufmerksam geworden. Nach dem Abitur absolvierte ich ein FSJ Kultur beim Bremer Kriminal Theater und konnte dort in die Vielfältigkeit der Theaterberufe reinschnuppern....
