Better Safe Than Sorry
Die Loveparade im Juli 2010 auf dem ehemaligen Güterbahnhof Duisburg endete mit 21 Toten und 652 Verletzten. Welche Konsequenzen hat dieses Unglück für die Veranstaltungsbranche? Seit 2010 führte der Autor intensive Diskussionen mit Juristen und Journalisten und hat beobachtend am Loveparade-Prozess teilgenommen. Sein Anliegen ist die Aufklärung über die Ursachen dieses Unglücks und eine Sensibilisierung für das Thema Sicherheit von Veranstaltungen. Eine Bestandsaufnahme und Analyse.
Am 24.
Juli 2010 kamen bei der Loveparade in Duis-burg 21 Menschen ums Leben, 652 wurden teils schwer verletzt. Nach langen Ermittlungen und Kontroversen um das Gutachten des britischen Professors für Massendynamik und Massenmanagement, Keith Still, lehnte das Landgericht Duisburg 2016 die Eröffnung des Prozesses ab. Das Oberlandesgericht Düsseldorf stellte im April 2017 fest, es gäbe doch einen hinreichenden Anfangsverdacht. Seit Dezember 2017 wird vor dem Landgericht Duisburg verhandelt – wegen der großen Anzahl an Prozessbeteiligten in der Messe Düsseldorf. Mitarbeiter von Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei waren nicht angeklagt, der Veranstalter und die politische Führung der Stadt ebenfalls ...
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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Foyer: Aktuell, Seite 8
von Kai Abrell
Now that the hype surrounding virtual reality has calmed down, the somewhat unrealistic and exaggerated expectations that it initially elicited have given way to more sober and practical ideas – in a positive sense – about the technology’ s potential and how it could be integrated into our media landscape in the future.
Virtual Reality (VR) is not only a tool for...
Theater in Palma auf Mallorca? Ja, die gab und gibt es. In einem Forschungsprojekt werden derzeit alle vergangenen, ehemaligen und noch existierenden Theaterräume erkundet und künftig in einem digitalisierten Katalog der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Schon jetzt zeichnet sich ab: Einige Häuser haben auffällige Besonderheiten, viele andere sind eher...
Die europäischen Staaten haben 2009 beschlossen, dass die Entwicklung innerhalb der Branchen durch die Sozialpartner gestaltet werden soll. Dazu gehören Pearle*, die rund 7000 Theater, Orchester und Kompanien der darstellenden Künste in Europa vertritt, und die EAEA für insgesamt 600.000 Arbeitnehmer der Branche. Da der soziale Dialog bisher nur schleppend...
