Better Safe Than Sorry

Das Loveparade-Unglück 2010 – Konsequenzen für Events und Theater

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Die Loveparade im Juli 2010 auf dem ehemaligen Güterbahnhof Duisburg endete mit 21 Toten und 652 Verletzten. Welche Konsequenzen hat dieses Unglück für die Veranstaltungsbranche? Seit 2010 führte der Autor intensive Diskussionen mit Juristen und Journalisten und hat beobachtend am Loveparade-Prozess teilgenommen. Sein Anliegen ist die Aufklärung über die Ursachen dieses Unglücks und eine Sensibilisierung für das Thema Sicherheit von Veranstaltungen. Eine Bestandsaufnahme und Analyse.

Am 24.

Juli 2010 kamen bei der Loveparade in Duis-burg 21 Menschen ums Leben, 652 wurden teils schwer verletzt. Nach langen Ermittlungen und Kontroversen um das Gutachten des britischen Professors für Massendynamik und Massenmanagement, Keith Still, lehnte das Landgericht Duisburg 2016 die Eröffnung des Prozesses ab. Das Oberlandesgericht Düsseldorf stellte im April 2017 fest, es gäbe doch einen hinreichenden Anfangsverdacht. Seit Dezember 2017 wird vor dem Landgericht Duisburg verhandelt – wegen der großen Anzahl an Prozessbeteiligten in der Messe Düsseldorf. Mitarbeiter von Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei waren nicht angeklagt, der Veranstalter und die politische Führung der Stadt ebenfalls ...

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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Foyer: Aktuell, Seite 8
von Kai Abrell

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