„Auf die Perspektive räumlich reagieren“

Die Bühnen- und Kostümbildnerin Nina von Mechow ist für Film und Theater tätig, entwarf das Raumkonzept für die Neueröffnung des Berliner Praters, lehrt in Wien, gewann 2022 den Nestroy-Preis und gestaltete zuletzt auch die Bühne für „Irgendetwas ist passiert“ von Anne und Fabian Hinrichs an der Volksbühne Berlin. Ein Gespräch über aktuelle und künftige Produktionen

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Seit gut 25 Jahren arbeitet Nina von Mechow als Bühnen- und Kostümbildnerin an unterschiedlichen Theater- und Opernhäusern sowie in der freien Szene, und seit Oktober 2021 gibt sie als Professorin für Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste Wien ihre Erfahrungen weiter. Sie ist eine dynamische, selbstbewusste Künstlerin, die sich fortwährend versiert auf neue Arbeitsbedingungen, Orte, Menschen, technische Voraussetzungen, kulturpolitische Umstände und unterschiedliche Arbeitspraktiken einzustellen weiß.

Sie selbst hat Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam sowie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert. Für Leander Haußmanns Kinofilm „Herr Lehmann“ entwarf sie ebenso Kostüme wie für René Polleschs Fernsehserie „24 Stunden sind kein Tag“. Ihr Schwerpunkt liegt allerdings auf ihrer Theaterarbeit: Nina von Mechow arbeitet kontinuierlich an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Inszenierungen, bei denen sie maßgeblich beteiligt war, wurden wiederholt zum Berliner Theatertreffen eingeladen („Der Kirschgarten“, Schauspiel Köln, 2011, und „John Gabriel Borkman“, Deutsches ...

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BTR Ausgabe 4 2026
Rubrik: Produktionen, Seite 44
von Eva Maria Fischer

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