Vania Rovisco
«Replacement» heißt das Stück, doch Vania Rovisco ist darin nicht zu ersetzen. Wie die anderen aus der Mannschaft Meg Stuarts gibt sie der gemeinsamen Arbeit Gestalt, und das heißt in diesem Falle: etwas zur Recherche beitragen, wenn nicht sogar sich selbst aufs Spiel zu setzen. Die Portugiesin aus Südafrika hat damit kein Problem. Sie scheut das Risiko nicht. Während andere ihre Grenzen erst erkennen müssen, um sie überwinden zu können, nimmt sie a priori Tanz als eine Herausforderung.
Schließlich hat sie sich ihm erst verhältnismäßig spät angenähert – am Forum Dança in Lissabon über zweijährige Workshops, u. a. mit Vera Mantero, Francisco Camacho und André Lepecki. Und schon damals waren Improvisation und Komposition Themen, die ihr am meisten lagen. Lernbegierig lässt sie denn auch in den Arbeiten Meg Stuarts ihrem Bewegungsdrang freien Lauf und entdeckt dabei die Kreativität des eigenen Körpers mit einer Leidenschaft, die in «Alibi», «Visitors Only» und «Replacement» selbst im Moment der kollektiven Preisgabe der Person stets zu spüren ist. «I’m a mover», sagt die schlanke, hoch gewachsene Tänzerin viel sagend, die in ihre Experimente nicht nur eine unerklärliche Kraft, sondern ...
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Schwarzer Humor, bisweilen an der Grenze zum Zynismus, spielerisch bis zur Anarchie, intensiv und dynamisch, dabei mit scharfem Blick auf die Mechanismen unserer Gesellschaft. «The Lindenmeyer System» etwa macht die Distinktion in EU-Members und Non-EU-Members hautnah erfahrbar, die Folterposen in seinem jüngsten Stück «Hypertopia» provozieren unsere Reaktionen...
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Feargus Ó Conchúir has spent the past year learning survival skills to continue choreographing. Recipient of a Clore Fellowship in June 2005 his goal hasn’t just been to hone his craft, but develop the leadership skills that go hand in hand with the act of creation these days. After studying English and European Literature at Magdalen College Oxford he went to...
