Screenings Januar 2017
Prix de Lausanne
Deutschland ist in diesem Jahr mit drei Köpfen vertreten: Gigi Hyatt, Vize-Direktorin der Schule des Hamburg Ballett, Nürnbergs Ballettchef Goyo Montero und Choreograf Christian Spuck (zugegeben – als Leiter des Zürich Ballett halber Exilant) sind Teil der neunköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Kevin O‘Hare, die das Kandidatenfeld beim diesjährigen Prix de Lausanne begutachtet und aussiebt. Wie das vor sich geht, lässt sich per Livestream verfolgen, jeden Nachmittag eineinhalb Stunden lang, vom 30. Januar bis zum 5. Februar.
Und wer sich am Ende bei diesem weltweit renommierten Wettbewerb durchsetzt, wird genau dort verkündet, wo auch die Bewegtbilder präsentiert werden: prixdelausanne.org
Screening
Ballett im Kino aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, alle teilnehmenden Kinos auf tanzimkino.com (tanz 3/14)
22. Jan., 16.00h (Liveübertragung): «Dornröschen», choreografiert von Yuri Grigorovich (siehe S. 20)
5. Febr., 16.00h: «Schwanensee», choreografiert von Yuri Grigorovich (siehe S. 20)
Live-Kinoübertragungen aus dem Royal Opera House in London; www.roh.org.uk/cinema (tanz 3/14)
8. Febr.: «Woolf Works» von Wayne McGregor zur Musik von Max Richter
...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Januar 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 56
von Red.
Fast vier Jahrzehnte ist es her, da geschah auf dem Grünen Hügel von Bayreuth ein Wagner-Wunder. 1976 wuchteten der Regisseur Patrice Chéreau und der Dirigent Pierre Boulez den vierteiligen «Ring des Nibelungen» auf die Bühne des Festspielhauses und ernteten dafür Buhrufe und Beschimpfungen. Wagners getreue Publikumsritter tobten ob der vermeintlichen...
Königsmord, Umsturz, Intrigen, Machtkämpfe – das Vokabular, das derzeit in Verbindung mit dem «Deutschen Tanzpreis» fällt, klingt mehr nach Shakespeare-Drama als nach deutscher Vereinsmeierei. Tragödie oder Komödie? Es liegt im Auge des Betrachters.
Ronald Hackelberg zum Beispiel, Ex-Vorstandsmitglied des Fördervereins Tanzkunst Deutschland (FTD), lacht...
Raimund Hoghe scheint um sein Leben zu schwimmen. Dann am Strand zu liegen und den Wellen zu lauschen, die Arme eng am Körper. Guy Vandromme sitzt am Flügel und spielt «La Valse» von Maurice Ravel, die Pianoversion, so aufgewühlt, als wäre es der finale Sturmflut-Satz aus Claude Debussys «La Mer». Die Assoziation entsteht vor allem deshalb, weil bald klar...
