Revolution
Alistair Spalding hatte die 40 bereits überschritten, als er zum ersten Mal mit einer Arbeit von Pina Bausch in Berührung kam. «Ich hatte noch nichts von ihr gesehen, bis ihr Stück ‹Viktor› ans Sadler‘s Wells kam. Das war 1998», erinnert er sich. «Damals bekam man Pinas Arbeiten in Großbritannien so gut wie nicht zu Gesicht, außer man besuchte das «Edinburgh International Festival», wo ein paar ihrer Stücke gezeigt wurden.
» Als Spalding den Posten des Programming Director beim Sadler‘s Wells antrat, stand der Wunsch, dem Londoner Publikum mehr von Pina Bausch zu präsentieren, weit oben auf seiner Prioritätenliste. Unterstützt wurde er in seinem Vorhaben von Michael Morris, mit dem er befreundet war. Morris hatte Pinas Vorstellungen in Edinburgh produziert und vertrat ihre Werke in Großbritannien.
In einem Interview kurz nach Pina Bauschs Tod im Jahr 2009 berichtete Morris, dass er ihre Stücke erstmals 1982 gesehen habe, und dass diese Erfahrung ihn «für immer verändert» habe. Morris sollte sich während der folgenden fünf Jahre um ein Treffen mit der Choreografin bemühen. Als es endlich in New York dazu kam, fragte er sie, warum sie seither nicht mehr im Vereinigten Königreich ...
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Tanz August-September 2023
Rubrik: Traditionen, Seite 74
von Graham Watts
Studium
HZT Berlin
Bewerbungszeiten 2023: (MA) Choreographie maC
1. Oktober bis 1. November Studienbeginn: Oktober 2024 (BA) Tanz, Kontext, Choreographie 1. Oktober – 1. Dezember Studienbeginn: Oktober 2024 www.hzt-berlin.de
HKB Rhythmik, Biel/Bienne, Schweiz
MA Music Pedagogy: Rhythmik und Performance Rhythmik und Tanzvermittlung rhythmik@hkb.ffh.ch
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Sie hat für Kurt Jooss‘ Folkwang Tanzstudio choreografiert, das Wuppertaler Ballett übernommen und in «Tanztheater Wuppertal» umbenannt und schließlich die Welt mit ihrer radikalen Fantasie aufgerüttelt. Aber im Vorfeld hatte Pina Bausch die Juilliard School of Music besucht und mit Choreografinnen und Choreografen in New York zusammengearbeitet. Ihre Form des...
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