newcomer: mickaël le mer

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In der tiefsten Provinz Westfrankreichs, in La Roche-sur-Yon, gründete Mickaël Le Mer die Kompanie S’poart. Sie ist derzeit das bekannteste Erzeugnis der Kleinstadt zwischen Rennes und La Rochelle, die auf einem Granitfelsen erbaut wurde. Le Mer versammelte dort oben eine Handvoll Breakdance-Begeisterte und zog immer wieder hinaus in die Welt des Hip-Hop, wo er auf Choreografen wie Mourad Merzouki (Käfig) und Kader Attou (Accrorap) traf, die später zu den Größten gehören sollten. Le Mer meldete die Crew daraufhin als Profi-Truppe an. Deren Name ist Programm.

Er bezieht sich nicht etwa ausschließlich auf Sport, sondern vor allem auf «espoir», Hoffnung. Sie suchten den Austausch mit Theater, Zirkus und der Welt der Musik.

Mit «In Vivo» schafften sie den Durchbruch. Ihr energiegeladener Hip-Hop, der den Tänzer und dessen persönliche Geschichte in den Vordergrund stellt, nimmt sich heute aus wie die Geste eines Pioniers. «S’po­art ist mehr als eine Kompanie. Wir sind eine Familie», sagt Le Mer. Und die zieht immer weitere Kreise. Auf «In Vivo» folgte zuletzt «Na Grani», ­eine Zusammenarbeit mit russischen Breakern im Rahmen des französisch-russischen Kulturjahrs für die Tanzbiennale in ...

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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 56
von Thomas Hahn

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