Hoffnungsträger: Robert Bondara
In seiner polnischen Heimat hat sich der Tänzer, Choreograf und Pädagoge Robert Bondara längst einen Namen gemacht. Mit seinen zeitgenössischen Ballettkreationen ist er bei den bedeutenden Kompanien des Landes vertreten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Beendigung der Teilung Polens brachte er mit dem Polnischen Nationalballett in Warschau eine heutige Sicht auf den 1931 hier uraufgeführten Nationalklassiker heraus: «Świtezianka» von Eugeniusz Morawski nach Adam Mickiewicz.
Mit seiner Berufung zum Direktor des Balletts am Teatr Wielki in Poznań verbindet sich jetzt die starke Hoffnung, dieser Kompanie (an einem der größten Theater des Landes) wieder nationale und internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Beim renommierten Wettbewerb für Choreografie in Hannover erreichten Arbeiten von Robert Bondara bereits zweimal die Endrunde. Derzeit arbeitet er erstmals in Deutschland. Das Ballett in Chemnitz eröffnet die neue Saison mit der Uraufführung «Winterreise», Musik natürlich Franz Schubert, Choreografie Robert Bondara. Mit der Besetzung will das Ballett Chemnitz seine Entschlossenheit zum Aufbruch bekräftigen. Der Gast des Hauses dazu: «In meiner choreografischen Arbeit bin ich ...
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Tanz Jahrbuch 2019
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 166
von Boris Gruhl
Der Kreis oder «Circle», den wir kurz vor jeder Aufführung bilden, ist ein Ritual, das wir nie überspringen. Wir kommen dicht zusammen, stehend, halten uns an den Händen, um die Schultern oder Hüften. Verbinden uns über die Berührung. Wir schauen uns in die Augen, erspüren, wie es den anderen geht und beschwören in uns ein gemeinsames, energetisches Gefühl herauf....
Hallo Freunde, ich hatte keinen Glücksbringer (außer dass ich ständig und überall Einkaufslisten finde, auf der Straße, in Läden, in der -S-Bahn – und die als Zeichen des Universums nehme, dass alles okay ist), also ich hatte keinen Glücksbringer … bis ihr diese Anfrage rumgeschickt habt.
Ich kommuniziere seit einer Woche, tatsächlich seit dem Tanzkongress in...
Prolog
Einmal dem haarrissigen alten Firnis nahe sein, einmal die marmorne Kühle, die Aura des Originals spüren. Nachts, wenn alles schläft, niemand wacht. Wenn der Traum die Herrschaft übernimmt, die Wirklichkeit erlischt … «In the day nothing matters, it’s the night time that flatters», besang Laura Branigan in den 1980er-Jahren in «Self Control» die...
