Highlights 8-9/23
Ruhrgebiet
RUHRTRIENNALE
Die Spielorte sind ungewöhnlich, die Produktionen auch: Die «Ruhrtriennale» gehört zu den Festivals, auf denen sich immer Entdeckungen machen lassen. In diesem Jahr ist hier Mette Ingvartsens knalliger «Skatepark» (S. 42) unterwegs, etwas später wird ein Kindheitstrauma bearbeitet – in Gisèle Viennes Uraufführung «Extra Life». Mit Amanda Pinas «Exótica» und Eszter Salamons «Monument 0.
10» sind zwei deutsche Erstaufführungen angekündigt, die hochspannende Inhalte vermitteln: Vergessenen, in den 1920ern unter den Vorzeichen des Exotismus gehandelten Bühnenkünstler*innen gilt Amanda Piñas Aufmerksamkeit, Eszter Salamon setzt ihre «Monument»-Serie in Zusammenarbeit mit der norwegischen Company Carte Blanche fort und entwirft für «The Living Monument» traumartige Körperlandschaften in Serie. In Horrorbildern (aber sicher nicht ohne Humor) badet Constanza Macras’ «The Visitors». Volles Programm vom 10. August bis zum 23. September; www.ruhrtriennale.de
Lyon
BIENNALE DE LA DANSE
Eine schöne Mischung aus Groß- und Kleinformat, Party und Performance, Draußen und Drinnen macht auch dieses Jahr die ID der «Biennale de la danse» in Lyon aus. Da gastieren ...
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Tanz August-September 2023
Rubrik: Kalender, Seite 40
von
Notiert
Jakob Feyferlik (tanz 8-9/21), bis 2021 gefeierter Star beim Wiener Staatsballett, seitdem bei Het Nationale Ballet in Amsterdam, wechselt als Principal ans Bayerische Staatsballett nach München. Aus Moskau kommt die Solistin Ksenia Shevtsova, bisher Stanislawskiund Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater.
Keine Zukunft für Richard Siegal und sein Ballet of...
Alistair Spalding hatte die 40 bereits überschritten, als er zum ersten Mal mit einer Arbeit von Pina Bausch in Berührung kam. «Ich hatte noch nichts von ihr gesehen, bis ihr Stück ‹Viktor› ans Sadler‘s Wells kam. Das war 1998», erinnert er sich. «Damals bekam man Pinas Arbeiten in Großbritannien so gut wie nicht zu Gesicht, außer man besuchte das «Edinburgh...
Kein Abschied. Jedenfalls nicht für Jean-Christophe Maillot. «Les Adieux» heißt das Stück, mit dem sich im Dezember 1986 der damalige Direktor des Centre Chorégraphique National de Tours an seiner späteren Arbeitsstätte vorstellt: ein Ballett, choreografiert zu Haydns Abschiedssymphonie, das sicher nicht die Welt «bewegt», aber dem gerade mal 26-Jährigen immerhin...
