Charleroi: (La)Horde «To Da Bone»

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Es gibt Tänze, die gäbe es gar nicht, wäre da nicht das Internet. Der Twerk gehört dazu, bei dem das globalisierte Girlie seine Hüftschwünge feiert. Die männlichen Antworten auf die Hypersexualisierung lauten Hardstyle,­ Tekstyle, Shuffle, Hakken und vor allem Jumpstyle. Da legt einer all seine Energie in eine Sequenz von einer halben Minute, filmt seine Heldentat, stellt das Video ins Netz und lässt es von anderen Jumpern liken und kommentieren. Der Jumpstyle stammt ursprünglich aus der Club-Szene von Belgien und den Niederlanden.

Seit 2005 schließen sich die Jumper zu virtuellen Battlesquads zusammen. 

Seither gibt es offiziell sogenannte Post-Internet-Tänze, nach dem Vorbild der Post-Internet-Kunst: Ein Stil entsteht direkt auf der virtuellen Bühne. Post-Internet-Tänze kreisen im Netz, springen aber auch in die analoge Realität. Dann kommt es, wie im Hip-Hop, zu realen Treffen und Battles. Nach ähnlichem Muster verlaufen auch Jumpstyle-Karrieren. Die ersten Videos entstehen in privater Umgebung. Dann wagt man sich in einen Park, wo es noch einen gewissen Sichtschutz gibt, schließlich explodiert der Jumpstyle auf der Straße.

Eines aber überrascht die Jumper-Szene: dass einige ...

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Tanz August/September 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 46
von Thomas Hahn

Vergriffen
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