Ausstellungen 7/23
BORDER CROSSINGS
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die USA zum bedeutendsten Produktionsort für zeitgenössischen Tanz, nicht zuletzt, weil wichtige Neuer*innen der Tanzkunst aus Europa emigriert waren. Die New York Public Library widmet dieser kreativitätssprühenden Epoche eine Ausstellung, die noch bis 16. März kommenden Jahres läuft: «Border Crossings – Exile and Modern Dance 1900 – 1955». Und wenn man schon mal da ist, kann man auch noch eine Schau über eine der wichtigsten Kostümbildnerinnen ihrer Zeit mitnehmen: Bis 19.
August ist am gleichen Ort «The Wondrous Willa Kim – Costume Designs for Actors and Dancers» zu sehen. www.nypl.org
Berlin, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, www.smb.museum «Dreams Have No Titles», immersive Filminstallation mit Tango-Tänzer*innen der Künstlerin Zineb Sedira. Bis zum 30. Juli
Bonn, Bundeskunsthalle, www.bundeskunsthalle.de
«1920er. Im Kaleidoskop der Moderne». Bis zum 30. Juli «Josephine Baker. Freiheit – Gleichheit – Menschlichkeit». Bis zum 24. September
Dessau, Werkstattflügel im Bauhausgebäude, www.bauhaus-dessau.de
«Manda», filmisch-tänzerische Annäherung an (vergessene) Bauhaus bzw. ...
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Tanz Juli 2023
Rubrik: Kalender, Seite 42
von
Johannes Wieland, was machen Sie gerade?
Eigentlich mache ich genau das gleiche, was ich die letzten 40 Jahre gemacht habe – ich mache Stücke, jetzt freiberuflich, und ich kuratiere das Tanzfestival «b12» in Berlin. Bevor ich 2006 Tanzdirektor am Staatstheater Kassel wurde, habe ich ja auch freiberuflich gearbeitet, und auch in Kassel hatte ich mir vertraglich...
Triple Bills entwickeln sich zur bevorzugten Form von Antoine Jullys Ballettcompagnie Oldenburg. Der jüngste Abend unter dem etwas beliebig wirkenden Titel «Solarwinde» ist als große Neoklassik-Runde komponiert, mit der 2017er-Choreografie «Der Tod und das Mädchen» des Hausherrn, Hans van Manens «Frank Bridge Variations» von 2005, vor allem aber einer Uraufführung...
Köln
KNOT ON HANDS «PASSING BY»
Übersehen kann man Knot on Hands nicht, nicht einmal inmitten großer Menschenmengen. Hoch auf drei Etagen wuchten sich die drei Akrobat*innen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die ersten beiden Stockwerke bilden Tijs Bastiaens und Mario Kunzi, an dieser Zwei-Mann-Pyramide klettert Britt Timmermans hoch. Als menschliche...
