Ausstellungen 7/23
BORDER CROSSINGS
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die USA zum bedeutendsten Produktionsort für zeitgenössischen Tanz, nicht zuletzt, weil wichtige Neuer*innen der Tanzkunst aus Europa emigriert waren. Die New York Public Library widmet dieser kreativitätssprühenden Epoche eine Ausstellung, die noch bis 16. März kommenden Jahres läuft: «Border Crossings – Exile and Modern Dance 1900 – 1955». Und wenn man schon mal da ist, kann man auch noch eine Schau über eine der wichtigsten Kostümbildnerinnen ihrer Zeit mitnehmen: Bis 19.
August ist am gleichen Ort «The Wondrous Willa Kim – Costume Designs for Actors and Dancers» zu sehen. www.nypl.org
Berlin, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, www.smb.museum «Dreams Have No Titles», immersive Filminstallation mit Tango-Tänzer*innen der Künstlerin Zineb Sedira. Bis zum 30. Juli
Bonn, Bundeskunsthalle, www.bundeskunsthalle.de
«1920er. Im Kaleidoskop der Moderne». Bis zum 30. Juli «Josephine Baker. Freiheit – Gleichheit – Menschlichkeit». Bis zum 24. September
Dessau, Werkstattflügel im Bauhausgebäude, www.bauhaus-dessau.de
«Manda», filmisch-tänzerische Annäherung an (vergessene) Bauhaus bzw. ...
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Tanz Juli 2023
Rubrik: Kalender, Seite 42
von
Christiane Theobald, Sie drehen gerade die Abschiedsrunde als Intendantin des Staatsballetts Berlin – und die kann nicht kurz geraten. Denn Sie haben Ihre Laufbahn schon 1987 begonnen, als Dramaturgin beim Ballett der Deutschen Oper, noch in der Direktionszeit von Gert Reinholm. Das Staatsballett als Fusion der drei Hauptstadtkompanien hat erst im neuen Jahrtausend...
Man könnte «Every Minute Motherland» vom polnischen Choreografen und Tänzer Maciej Kuźmiński als das Stück der Stunde bezeichnen. Und das, obwohl der beim Münchner Festival «Dance» gezeigte Abend gar keinen direkten Aktualitätsbezug aufweist. Kuźmiński, hier selbst Teil des Casts, hat gemeinsam mit polnischen und ukrainischen Tänzerinnen und Tänzern ein Stück...
Mit seiner großen Statur stach er unübersehbar heraus. Der Tänzer Frank Fannar Pedersen fiel in Richard Wherlocks Basler Company auf den ersten Blick mit seiner Größe auf, auf den zweiten mit seiner tänzerisch starken Ausstrahlung. Acht Jahre lang war er Teil des Balletts Basel und hat in dieser Zeit häufig solistische Rollen getanzt. Genau so, erzählt Pedersen,...
