Ausstellungen 5/19
Between us
In der Kunsthalle Mainz treffen derzeit Bildende Kunst, Tanz und digitale Tanzforschung aufeinander. Gleich im ersten Abschnitt der Schau sind mal schnelle, mal langsame Schritte, Schlurfen, Springen, Stürze, schwere Atemzüge zu -hören, eine Installation der Künstlerin Tamara Grcic, Professorin an der hiesigen Kunsthochschule, die das Gehen der Tänzer zur Kunst erklärt. Hier zeigt auch die Kompanie tanzmainz die Performance «Effect» des finnischen Choreografen Taneli Törmä (wieder am 7., 15., 16., 17. Mai und am 16. Juni).
Diese und Arbeiten von Großmeister Tim Etchells, von Žilvinas Kempinas, Søren Lyngsø Knudsen, Isabel Lewis und Sissel Tolaas lenken den Blick auf die wechselseitige Inspiration von Tanz und Kunst. Einen wesentlichen Fokus bildet die Digitalisierung des Tanzes, hier anhand eines «Choreographic Coding Labor», das mittels der von William Forsythe begründeten «Motion Bank» völlig neue Bewegungserfahrungen eröffnet. Noch bis zum 16. Juni; www.kunsthalle-mainz.de
«Effect» von Taneli Törmä, Bojana Mitrovíc, Zachary Chant, Finn Lakeberg
Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, www.smb.museum
Die Breakdancer von Flying Steps und das brasilianische ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2019
Rubrik: Kalender, Seite 52
von
Während sich Halles verdienstvoller Ballettchef Ralf Rossa gerade in den Ruhestand verabschiedet hat, tun sich an anderer Stelle ganz neue Perspektiven auf: Die vierte Sparte der städtischen Bühnen, das Puppentheater, zeigt eine «Coco Chanel», die in Zusammenarbeit mit der norwegischen Kompanie des Choreografen Jo Strømgren entstanden ist. Die Dritte im Bund ist...
Das Cullbergbaletten, 1967 gegründet von der schwedischen Choreografin Birgit Cullberg, benennt sich um. Die Kompanie heißt ab jetzt einfach Cullberg. Das Andenken an die Gründerin und Mutter des Choreografen Mats Ek bleibt erhalten; der Zusatz «Ballett» stimmte aber schon lange nicht mehr. Drei ständige Choreografen stehen für die Gegenwart: die Schwedin Alma...
Mit seiner ersten Operninszenierung – «Mass» von Leonard Bernstein in Gelsenkirchen – hat der Choreograf Richard Siegal im Herbst 2018 eine ziemliche Bauchlandung hingelegt. Umso erfreulicher ist seine Punktlandung mit dem Tanzsprech-Hybrid «Roughhouse», das jetzt beim Festival «Dance» in München gastiert. Siegal hat dafür nicht nur Text, Regie und Choreografie...
