amsterdam: david dawson und sidi larbi cherkaoui...
...haben einen gemeinsamen Premierentermin. Nein, sie kollaborieren nicht für ein Stück, wie das Cherkaoui gern mit Kollegen tut. Das Niederländische Nationalballett hat die beiden für ein Doppelprogramm zusammengespannt – und natürlich wird das voller Gegensätze sein. Cherkaoui mit seiner zeitgenössischen Bewegungssprache präsentiert eine Arbeit, die unter dem Titel «Labyrinth» angekündigt ist und für ein kleines Tänzerensemble entsteht, zu Musik eines seiner Lieblingskomponisten, des Polen Szymon Brzóska.
Dagegen arbeitet Dawson, der frühere Hauschoreograf des Semperoper Balletts, auf Basis der klassischen Technik: Mit «timelapse/(Mnemosyne)» kehrt er zu der Kompanie zurück, bei der er seine ersten choreografischen Schritte machte – es ist für eine größere Gruppe konzipiert und thematisiert die griechische Mythologie. Die Premiere findet am 17. Juni im Amsterdamer Muziektheater statt.
het-nationale-ballet.nl
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juni 2011
Rubrik: kalender, Seite 32
von
Den Himmel über Oldenburg durchkreuzen Kondensstreifen, monumentale Linien sind ins strahlende Blau gezeichnet. Das Schauspiel über dem Fliegerhorst soll wohl den Stücktitel illustrieren und den Besucher auf der langen Anfahrt über das ehemalige Militärgelände einstimmen. «Air Ways» steht in der Halle 10 auf dem Programm. Sie ist die Ausweichspielstätte des...
Andreas Weiler, was definiert einen Hochleistungssportler?
Er ist ein Sportler, der ein tägliches Training absolviert, um überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen und wettkampftauglich zu sein. Beim Leistungssportler geht es primär nicht um die Gesundheit und den Spaß, sondern nur um die Leistung. Daher haben wir hier ein ganz spezielles Feld von...
Der Anfang spricht schon vom Ende. «I did it my way!», singt Robert Bell und öffnet die Arme zu ausladenden Showmaster-Gesten. Mehr Worte hat er nicht, wiederholt sie aber, als habe er sich für die endgültige Version noch nicht entschieden. Jede ist so super wie er. Er schlenzt über die Bühne, springt auf den Tisch, Applaus brandet aus dem Off, dann auch aus dem...
