amigas

Drei Freundinnen treffen sich bei einer Fernsehshow wieder und erinnern sich an alte Zeiten. Das ist der Plot für einen kubanischen Tanzcocktail, der die Hamburger betrunken machen soll.

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­­­Vor dem spanischen Klosterbau wiegen sich Palmen. Baumblüten leuchten im grellen
Sonnenlicht. Fast jede Straßenecke in der maro­den Altstadt von Havanna hat solch malerischen Reiz. Gegenüber dem restaurierten Convento de Nuestra Señora de Belén befindet sich mitten in Havanna das Tanzzentrum von Lizt Alfonso.

Die in Kuba populäre, durch ihre Gastspiele mit «Fuerza y compás» und «Vida» auch international bekannte Tänzerin und Choreografin und ihr Mann, der Computeringenieur und Kompaniemanager Juan Carlos Coello, haben die frühere Dru­ckerei hinter schattenspendenden Arkarden umgebaut, um derzeit sage und schreibe 1000 Schüler zu unterrichten. Aber nicht heute. ­An der Calle de Compostela wird gerade auf allen drei Etagen – in den Trainingssälen, in der Schneiderei und im Tonstudio – die neue Produktion «Amigas» geprobt und vorbereitet.

Zehn Jahre ist es her, dass Fidel Castro – damals noch maximo líder – bei Lizt Alfonso anrief. Am Abend zuvor hatte er sie und ihre Frauenkompanie bei einer Gala im Teatro Carlos Marx, einem hässlichen Betonklotz für Theatervorstellungen und Parteitage im Villenviertel Miramar, gesehen. Er soll gefragt haben, was sie denn brauche, um ...

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Tanz Juli 2011
Rubrik: produktionen, Seite 14
von Klaus Witzeling

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