Zeitzeugen

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Katastrophenmeldungen, soweit Augen und Ohren reichen. Zum Jahreswechsel ein fahrlässig ausgelöster Flashover in der Schweiz mit zahlreichen Toten. Wenig später macht Trump einen auf Putin und greift sich Venezuela in Gestalt des Präsidenten (und fürwahr tunichtguten Drogenbarons) Maduro samt Gemahlin – Macht- und Erdölhunger als Motiv? In jedem Fall ein völkerrechtswidriges Manöver. Demnächst soll Grönland gekapert werden, zur Arrondierung eines nebulösen US-Verteidigungspuffers. Was bitte hat Europa, hat Deutschland dem entgegenzusetzen? Nüscht, wie der Berliner (m/w/d) sagt.

Desillusioniert angesichts einer Stromsperre, die ein Anschlag – Linksterror? Russland? Gerüchteküche brodelt, Bundesanwaltschaft im Einsatz – über zehntausende Hauptstadthaushalte gebracht hat. Offenbar ohne hinreichende Vorsorge seitens des Politpersonals, dessen bürgermeisterlicher Chef zwischenzeitlich mal eben Tennis spielen ging und, aufs Krisenmanagement angesprochen, das sportive Intermezzo verschwieg. Derweil geht der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter, ebenso die Israel-Palästina-Tragödie in Nahost (S. 64), Iran brennt, an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha kommt es zu ...

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Tanz Februar 2026
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Falk Schreiber, Dorion Weickmann

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