Wie man Talente macht
Gerade ist er dabei, ein neues Programm für die zukünftige Residenz seiner Kompanie am Königlich Dänischen Opernhaus im Hafenviertel von Kopenhagen zu lancieren. In seiner Funktion als Leiter von Dansk Danseteater, das seit seiner Gründung 1981 auf einen Mix aus Klassik und Moderne setzt, begegnen Tim Rushton viele Tänzerinnen und Tänzer – doch nicht alle eignen sich für das, was Rushton für seine Kompanie vorschwebt. Alljährlich muss er aus vierhundert Tänzern, die an den Auditions für das Dansk Danseteater teilnehmen, eine Auswahl treffen.
«Rund dreihundert dieser vierhundert Leute», sagt Rushton, «sind talentiert. Von diesen dreihundert sind etwa einhundert sehr talentiert. Und von denen wiederum kann ich nur zehn auswählen!» Als Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf ist Rushton darauf aus, diesem Nachwuchs seinen Stempel aufzudrücken. Gleichzeitig muss er darauf achten, eine bunte Mischung aus höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten zu gewährleisten. Auch wenn jedes Kompaniemitglied lediglich einen Einjahresvertrag erhält, weisen die Produktionen des Ensembles eine außergewöhnliche künstlerische Kontinuität auf. Am Ende jeder Saison muss der Leiter mit ...
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Tanz Januar 2017
Rubrik: Praxis, Seite 68
von Charlotte Christensen
Es gibt einen einstimmigen, parteiübergreifenden Stadtratsbeschluss. Jetzt ist Geld da, viel Geld: 50 bis 70 Millionen für den Ausbau, 2,3 Millionen Euro Jahresetat, 29 neue Stellen. Münchens Kulturreferent Hans-Georg Küppers (SPD) hat eine schöne Definition parat für das, was er «Kreativpark» nennt, und wo im Jahr 2020 zwei tipptopp sanierte Hallen, genannt...
Amsterdam
Het Nationale Ballet tanzt das mehrteilige Programm «Made in Amsterdam 1 & 2» mit Uraufführungen von David Dawson, Ernst Meisner und Juanjo Arqués sowie Wiederaufnahmen von Hans van Manen, Christopher Wheeldon, Alexei Ratmansky, Ton Simons und Krzysztof Pastor. De Nationale Opera, 11. Febr. – 4. März; operaballet.nl
Den Haag
Das Nederlands Dans...
George Balanchines legendärer «Nutcracker» wurde im Februar 1954 uraufgeführt, begeisterte das Publikum und wurde zum finanziellen Rettungsanker des New York City Ballet. Wie der russische Choreograf zu Tschaikowskys Klängen und mit 125 Kindern auf der Bühne seine Erinnerungen an ein märchenhaft überzuckertes Petipa-Sankt-Petersburg bündelte, wurde für...
