Was denkt Valentina Divina
Was ich denke, oder glaube, ist, dass Tanz als erste und älteste Kulturtechnik jedem Menschen zur Verfügung steht. Wenn er sie nutzt, setzt sie Kräfte frei, egal ob professioneller Tänzer oder interessierter Laie. Kräfte, von deren Existenz wir vorher vielleicht keine Ahnung hatten, die aber in vielen Bereichen von Nutzen sein können. Für professionelle Tänzer und Künstler ist dies große Verantwortung. Und eine noch größere Chance. Tanzbewegungen, die gesellschaftlich verankert sind, haben in Deutschland mit Eintritt der Moderne seit der Wende vom 19. ins 20.
Jahrhundert Tradition – denken wir an die Querverbindungen zwischen Ausdruckstanz und Wandervogelbewegung, zwischen Emanzipationsbestrebungen und solistischem Frauentanz usw. – und sie verlaufen in Wellen. Gerade erleben wir, dass Tanzen in jeder Form wieder populär wird. Ein Grund sind Ergebnisse auch der neueren Hirnforschung, die das Potenzial des Tanzes für die Erweiterung und die Modifikation unseres Wissens über das Denken bestätigen – kurz gesagt: Bewegung fördert die Intelligenz. Oder: Tanzen macht schlau. Ein anderer ist unsere wachsende Hilflosigkeit gegenüber den verheerenden Konsequenzen sozialer Vernachlässigung ...
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Die machen ein ganz großes Fass auf. Die Macht der Ordnung gegen die des Chaos, Eingesessene gegen Fremde, die Droge, die Ausschweifungen, jaja: Weingott Dionysos, Fruchtbarkeitsgott, griechischer Mythos einer tödlichen Auseinandersetzung. Der mit verzücktem Bacchantinnengefolge wandernde Zeus-Sohn gegen den stolz soldatischen Thebenherrscher Pentheus, seinen...
Helmut Lachenmann, am Tanzhaus NRW wird Salva Sanchis’ «Still Live» uraufgeführt, choreografiert zu Ihrer Musik. Er ist nicht der einzige Lachenmann-Interpret. Wie erklären Sie sich das Interesse? Vielleicht aus der besonderen körperlichen Wahrnehmung, die meine Musik kennzeichnet, wobei die darin sich verbindenden Klangereignisse durchweg aus den konkret...
Anticipation is an odd creature, especially when it is fuelled by the press. Opinions take root in one’s mind, colouring all that one sees. In this mood of expectation, I attended a performance of T.R.A.S.H., a dance group which has been described by the national press as “punk,” “aggressive” and “violent.” Before the performance began I sat in the theatre’s café...
