War Scheherazâde Fattal die Pionierin des Bauchtanzes?
Scheherazâde Fattal lebt heute zurückgezogen in einem Vorort von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, wo ich sie im Asilo del Sagrado Rosario de la Virgen traf, im Altersheim zum Rosenkranz der heiligen Jungfrau. Sie ist eine vergessene Legende, die ihre Karriere als Bauch- und Schlangentänzerin im Nahen Osten der 1930er Jahre begann und ihren Höhepunkt in John Peronas legendärem «El Morocco» Nachtclub in New York fand. Dorthin war sie auf abenteuerliche Weise während der Nachkriegswirren gelangt und hatte sich die amerikanische Staatsbürgerschaft geradezu ertanzt.
Sie zog nach Los Angeles, wo sie Leon Askin, Lili Saint Cyr und ein gewisser Kurt Katch bei der Gründung von «Scheherazâde’s School for Bellydancing», der ersten Orientalischen Tanzschule an der amerikanischen Westküste, in Belair, California, tatkräftig unterstützten. Hier erlangte sie Starruhm, weil sie Rita Hayworth, Maria Montez, Gene Kelly und sogar Peter O’Toole in Bauchtanz oder eher «middle eastern body-language» unterrichtete. «Without Scheherazâde Fattal’s invaluable help and assistance, I would never have been able to embody ‹Lawrence Of Arabia› the way I did it and without her encouragement and ...
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July 5, 2005 – a day like any other at the Gulbenkian Ballet. Rehearsals, talks on the corridors, everything going smoothly. Then the news came. The ballet company had ceased to exist a few hours earlier. Suddenly all rehearsals had to end, commissions were suspended (paid for but never premiered), no more tours, no more shows.
Reactions of incredulity came from all...
Stille. Zwölf Tänzer strömen ins Bild, verteilen sich in einem großflächigen, mit blauem Klebeband markierten Quadrat. Dann: Die Tonspur stürmt los, die Interpreten auch. Es beginnt ein endloses Bewegen, man eilt, dreht sich, immer verankert; gestreckte Arme sind Hebel, Körper sind Massen; mit einem Griff werden auf dem Bauch gestrandete Tänzer auf den Rücken...
Roleff-King ist ein Name mit enormem Nimbus in München. Seit fünfzig Jahren. Happy Birthday! Lange vor der Heinz-Bosl-Stiftung, ab Mai 1956, wurden unter den Fittichen von Peter Roleff und Karl-Heinz King Ballettratten ab sechs zu bühnenreifen Tänzern ausgebildet. Die Schule war nach dem Krieg eine der ersten privaten Schulen für Ballett in Deutschland mit dem...
