valeska gert

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«Ein bewegtes Leben in Tanz, Film und Kabarett» nennt sich die Ausstellung, die Franziska Buhre und Elke Vera Kotowski im Auftrag des Moses-Mendelssohn-Zentrums kuratiert haben: keine Schau der Superlative, sondern eher ein Kabinettstück, das auf kleinem Raum alle Aspekte einer komplexen Künstlerpersönlichkeit aufzeigt.

Mittendrin und überlebensgroß: ein Porträt von Ulrike Ottinger, das den skandalumwitterten Star der «Roaring Twenties», den frechen Blick unter einer Sonnenbrille verborgen, wie in der Verkleidung eines Phantoms erscheinen lässt – oder doch wie einen Bruder von Clown Dimitri, den die Grotesktänzerin in Ascona möglicherweise einmal kennengelernt hat? Valeska Gert hat viele Gesichter, und einige haben sich in Originalfotos, Collagen, Grafiken und Skulpturen erhalten – zu sehen bis zum 13. Juni im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam.

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Tanz Juni 2011
Rubrik: kalender: ausstellung, Seite 50
von Hartmut Regnitz

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