Tanzausbildung

Kürzungen

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Die Kulturetats schrumpfen. Aber was heißt das für den Nachwuchs? Constanze Schellow, Sprecherin der Ausbildungskonferenz Tanz Deutschland und Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, sorgt sich.

Wir berichten immer wieder über Kürzungen im Kulturbereich. Ihnen geht es aber um Kürzungen der Ausbildungsetats im künstlerischen Bereich. 
Beide Kürzungsbewegungen sind miteinander verschränkt. Wobei man immer sagen muss: die Ausbildung gibt es nicht.

Das Spektrum ist breit, von klassischen Ausbildungen bis zu Performance-orientierten. Gerade im Bereich Zeitgenössischer Tanz kommen die Kooperationspartner, Festivals und Spielstätten, mit denen unsere Studierenden erste Erfahrungen machen, oft aus der freien Szene. Zum Beispiel gab es in NRW das Cheers-for-Fears-Netzwerk, über das Berufsanfänger*innen ihre Arbeiten zeigen konnten. Und das sind die ersten Programme, die oft von Kürzungen im Kulturbereich betroffen sind.

Bei den ersten Arbeiten in der freien Szene ist die Ausbildung eigentlich schon vorbei. 
So wirklich auf den Beruf vorbereiten kann man in der Uni nur bis zu einem bestimmten Grad, und deswegen war es uns wichtig, hervorzuheben, dass die Lehre eigentlich ...

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Tanz April 2026
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Falk Schreiber

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