Talentschuppen
hieß im alten deutschen Westen eine Sendung, die das Neue gegen den Evergreen in Schutz nehmen wollte. Damit die Jugend einen Weg an der Musikindustrie vorbei fand. Umso lieber landete sie in ihren Armen. In Ostberlin entdeckte das Haus der jungen Talente, das heutige Podewils’sche Palais, die Jazzszene und junge DDR-Fotografen. Gewiss bedeckte dieses Feigenblatt der Nachwuchsförderung die Seltenheit der Chance, die sich dem Talent tatsächlich bot.
Heute etwa bei Solotanz-Wettbewerben in Stuttgart und Leipzig; bei Tanzplattformen in Berlin, Nordrhein-Westfalen, München; bei Choreografen-Wettbewerben in Hannover und Ludwigshafen; bei studentischen Initiativen in Frankfurt und Gießen. Von der Lust an der Entdeckung des Neuen profitiert vor allem die Bahn.
Dabei schien die Sorge um den Nachwuchs nie größer als heute. Studiengänge werden gründlich renoviert, neue Bildungsanstalten entstehen allenthalben, und mit der Initiative «Tanz in Schulen» greift eine Früherziehung, deren Präambel nicht weniger verspricht, als jedem zwischen vier und 24 Jahren eine faire Chance zu geben, sich durch Tanz so zu formen, wie es schon lange in Musik und Sport möglich ist.
Unsere Frage in diesem Heft: ...
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