Solo-Tanz-Theater-Festival

Gewinner 2017

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Obwohl aus den 20 bisherigen Festivals nur wenige nennenswerte Entdeckungen hervorgingen – vielleicht weil man Talente wie Nanine Linning oder Marco Goecke in den Vorrunden hinauswarf –, versammelt das Solo-Tanz-Theater-Festival unverdrossen weiter alljährlich 18 Solos im Stuttgarter Treffpunkt Rotebühlplatz, um mit wechselnden Jury-Besetzungen neue Choreografen zu fördern. Bei der 21.

Ausgabe Mitte März kürten Tarek Assam von der Tanzcompagnie Gießen, Caroline Finn von der National Dance Company Wales, der ehemalige Mannheimer Ballettdirektor Kevin O’Day und Adriana Pous vom choreografischen Zentrum Dantzaz in San Sebastián das Solo «? I aM» zum Sieger aller Klassen: Die jeweils mit 3500 Euro dotierten Preise gewannen sowohl die Italienerin Erika Silgoner, weil ihre Choreografie «eine große Intimität erzeugt und gleichzeitig Raum für starke Gefühle öffnet», als auch ihre Interpretin Gloria Ferarri für «das physisch stärkste Potenzial mit hoher tänzerischer Begabung». Weitere Choreografie-Preise gingen an den mit kleineren Werken bereits arrivierten Türken Emrecan Tanis für «Separation Among Us» und den Deutsch-Kongolesen Miguel Mavatiko für das gesellschaftspolitische ...

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Tanz Mai 2017
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Angela Reinhardt

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