Sergei Diaghilew

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war ein Scharlatan. Ein ungemein kreativer dazu, wenn es darum ging, Geld einzutreiben. Denn er hatte eine Vision: Ballett aus Russland in den Westen zu bringen. Das Unternehmen, 1909 begonnen, schlug in Paris und den anderen europäischen Metropolen wie eine Bombe ein und reformierte fortan den Bühnentanz. Und noch eines konnte Diaghilew: Menschen für sich gewinnen. Er hatte nicht nur ein Gespür für choreografisches Talent, für ihn arbeitete die künstlerische Avantgarde der Zeit, seien es Komponisten, Bühnenbildner oder Maler.

In London, im ehrwürdigen Victoria and Albert Museum, widmet sich nun eine große Ausstellung dem Einfluss Diaghilews auf Kunst, Design und Mode im 20. Jahrhundert. Somit sind Exponate der ganz Großen versammelt: Léon Bakst, Pablo Picasso, Coco Chanel, Georges Braque und viele andere, die vor hundert Jahren begannen, unsere Vorstellung von Kunst zu erweitern. Pablo Picassos Bühnenvorhang für Bronislawa Nijinskas Ballett «Le train bleu», 1924 (© Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2010)

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Tanz Oktober 2010
Rubrik: kalender: ausstellung, Seite 48
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chancen: ausschreibungen

Die Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglicht erstmals, dass auch  Tanzstudenten in den Genuss eines Stipendiums kommen. Leiter von Tanzhochschulen haben jährlich die Möglichkeit, die zwei besten ihrer Studierenden vorzuschlagen. Die nominierten Kandidaten präsentieren einer unabhängigen Fachjury zwei bis drei ­Szenen und sich selbst in einem Gespräch....

marlúcia do amaral

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rücktritt: Bernd Schindowski

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