Screenings

Tanz - Logo

Balanchine: New York – Paris

Auf den ersten Blick sieht das Programm zusammengewürfelt aus. Sobald man aber etwas genauer hinschaut, noch besser: hinhört, merkt man die Absicht – und ist keineswegs verstimmt. Im Gegenteil: Alle vier Choreografien George Balanchines, mit denen das New York City Ballet diesen Sommer im Théâtre du Châtelet gastierte, haben etwas mit Paris zu tun, und das vor allem musikalisch.

«La Valse» und die selten gespielte «Sonatine» für Klavier komponierte die Feder Maurice Ravels; das «Walpurgisnacht Ballet» entstammt der «Faust»-Oper von Charles Gounod, und die «Sinfonie in C» basiert auf einem Jugendwerk Georges Bizets. Eine Hommage à Paris also, noch mehr, wenn man bedenkt, dass das letztgenannte Werk 1947 unter dem Titel «Le Palais de Cristal» im Palais Garnier entstand – ebenso wie 1975 das «Walpurgisnacht Ballet» als Einlage einer Operninszenierung. Kurz, ein Festtagsmenu comme il faut, und das am 25. Dezember auf Arte zur Mittagszeit.

Screening

Ballett im Kino aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, alle teilnehmenden Kinos auf tanzimkino.com (tanz 3/14)

18. Dez., 16.00h: «Der Nussknacker», choreografiert von Yuri Grigorovich
 ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2016
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 54
von Red.

Weitere Beiträge
Befriedet

Na bitte, geht doch, und es musste dafür noch nicht mal Weihnachten werden: Die Pina Bausch Foundation und der französische Verlag L‘Arche Editeur haben ihren Streit beigelegt (tanz 7/16). Dabei ging es, wie die Stiftung mitteilte, «um hunderte von Videobändern von einzigartigem tanzhistorischen Wert». In einer Vereinbarung einigten sich die Parteien darauf,...

Stuttgart

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne? Pustekuchen! Marie Bues und Nicki Liszta stimmen gleich zu Beginn die harten, das Publikum bedrängenden Töne an, die man von beiden gewohnt ist. Zum Start ihrer langfristig angelegten Zusammenarbeit haben die Intendantin des Stuttgarter Theaters Rampe und die Choreografin mit Thomas Köcks apokalyptischem Endzeitstück...

Bonn, Mühlheim

So möchte man Tanz jetzt immer untermalt haben: mit individuellem Kopfhörer auf den Ohren, der die eigene Geräuschhaftigkeit, vor allem aber die der lästigen Mit-Theaterbesucher ausblendet – titelgemäß: «Nur Ich!» Ein überwältigendes Sounderlebnis von Jörg Ritzenhoff, seit Jahren Hauskomponist der Bonner Kompanie CocoonDance. Über Kopfhörer dringt zunächst...