schweiz: charles gebhard...
...hat noch einen Präsidentenposten bekommen. Er leitete bis zum vergangenen Jahr den «Prix de Lausanne», dessen Ehrenpräsident er inzwischen ist, und steht nun der neu gegründeten Stiftung Schweizer Tanzarchiv vor. Es handelt sich im Grunde um nichts anderes als die Zusammenlegung zweier bislang voneinander unabhängiger Sammlungen, den Lausanner Archives Suisses de la Danse und der Mediathek Tanz in Zürich.
Dementsprechend bleibt das seit 1.
Januar existierende Schweizer Tanzarchiv auch auf diese beiden Standorte aufgeteilt, sodass sich keiner der beiden Landesteile vernächlassigt fühlt; jede der beiden Geschäftsstellen des Archivs hat eine eigene Direktorin, Eve Bhend in Zürich und Selina von Schack in Lausanne.
Das Schweizer Tanzarchiv hat sich «die Bewahrung des schweizerischen choreografischen Erbes in all seinen Formen und Facetten» auf seine Fahnen geschrieben – also von alpenländischen Volkstänzen über den Ausdruckstänzer Sigurd Leeder und Maurice Béjart, dessen Nachlass in Lausanne liegt, bis zu allen lebenden Schweizer Choreografen wie Martin Schläpfer, Urs Dietrich, Gregor Zöllig und Anna Huber. Und jeder, der mal in der Schweiz gastiert hat, wird ebenso zum Schweizer ...
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Tanz Juni 2011
Rubrik: menschen, Seite 27
von
Eine Frau joggt auf der Stelle, tapp, tapp, tapp. «Well, well, well!», ruft ein Mann mit Hut ihr zu. «Look at you! You’re looking good!» Mit einem langsamen Ausfallschritt steigert er seine Begeisterung, reckt die Hände zur Decke, während sie ihre Hochleistungsperformance intensiviert. Am Rand der Spielfläche wartet eine zweite Frau auf ihren Einsatz, auf ihren...
...nennt sich alle vier Jahre das weltgrößte Schaufenster der Bühnenbildner. Längst ist die Veranstaltung in der tschechischen Hauptstadt ins Monströse gewachsen: mit Sektionen wie «Extreme Costumes», einem «Scenofest» der Studenten und sehr viel neuen Medien. Ein Mittelpunkt ist «Intersection – the undisciplined project» mit Wilden aus der Tanzwelt, mit Josef...
Die Obrigkeit schritt ein und entfernte die Fotos aus der Vitrine. Am Berliner Admiralspalast war das Auftreten von Claire Bauroff angekündigt, die anstößigen Stellen waren nicht überklebt. Obwohl man überall in den Revuen gegen Eintritt Beine, Pos und Brüste bewundern konnte. Auch waren diese Bilder 1925 bereits in zahlreichen Illustrierten und Magazinen gedruckt...
