Schule des Hamburg Ballett
Gigi Hyatt, der Übergang von der Ausbildung in die Praxis erfolgt nicht bruchlos. Sie leiten die Schule des Hamburg Ballett, wie bereiten Sie die Absolventen auf den Ernstfall vor – technisch, physisch, psychisch? Wir versuchen eine sehr starke klassische Ausbildung zu geben; John Neumeier legt aber von Anfang an ebenso viel Wert auf Kreativität.
Das geht so weit, dass die Schüler der Theaterklasse im Fach «Tanzkomposition» eigene Choreografien entwickeln und für alle Aspekte ihrer Präsentation verantwortlich zeichnen, Probenplanung und Casting inklusive. Das versetzt sie letztlich in die Lage, sich in einen Choreografen oder Direktor hineinzudenken – was beim Vortanzen hilfreich ist.
Gibt es denn ganz praktische Hilfen? Wir üben in der 8. Klasse beispielsweise, wie man einen Lebenslauf schreibt und eine Bewerbungsmappe erstellt. Auch beraten wir die Schüler bei der Wahl einer klassischen und zeitgenössischen Varia-tion. Schließlich sollen bei einer Audition ihre Stärken augenfällig werden.
Die Anforderungen unterscheiden sich von Kompanie zu Kompanie. So ist es. Wir besprechen deshalb mit jedem Einzelnen, wo er am besten vortanzen sollte. Natürlich hat jeder seine Traumkompanie. ...
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Tanz Juli 2017
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Hartmut Regitz
Thomas Plischke, was erwartet künftige Studenten am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin? Eine stark veränderte Struktur, zurück zum Tanz. Das HZT genoss den Ruf, keinen Tanztanz auszubilden, was so nie stimmte. Aber die Menge der angebotenen Technikstunden war relativ gering, insgesamt nur 540 Stunden während der dreijährigen Ausbildung. Bei P.A.R.T.S....
Amsterdam
Julidans
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