Roman
Zwei fiktive Briefe, in der gleichen Nacht verfasst, aber unabhängig voneinander geschrieben. Im einen lässt Mata Hari Stunden vor ihrem Tod noch einmal ihr Leben Revue passieren, eine Tänzerin, so Paulo Coelho, die «erst unter dem Namen bekannt war, den ihre Eltern ausgewählt hatten ..., dann gezwungen war, ihren Ehenamen zu tragen ... und schließlich von den Deutschen für elende zwanzigtausend Francs in H21 umbenannt wurde».
Der andere stammt von Maître Clunet, und der macht seiner Mandantin nicht nur die poli-Hintergründe ihres Schauprozesses bewusst, sondern erklärt ihr im selben Atemzug auch noch seine Liebe.
Beide Briefe erreichen nicht mehr ihren Adressaten. Unnütz sind sie deshalb keineswegs. Vielmehr erhellen sie aus unterschiedlichen Perspektiven ein ebenso schillerndes wie spektakuläres Schicksal, dessen Wahrheitsgehalt der Erfolgsautor in einem Pro- und einem Epilog mit Fakten und Aktenmaterialien untermauert. Dass ihm die Traum-Tänzerin sympathisch ist, lässt sich aus jeder Zeile des nicht zu umfangreichen Buches herauslesen. Coelho verteufelt Mata Hari nicht als Spionin. Er hält sie für eine emanzipierte Frau, die ganz nach ihren Vorstellungen lebt; in einem ...
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... Wenn ich meine Augen schließe und diesen Namen ausspreche, erscheint vor mir ein Mensch, so bunt wie ein Regenbogen. Ich kannte ihn seit 1973, aber wirklich kennengelernt habe ich ihn erst durch die Gründung des NDT III. Und ich liege sicherlich nicht allzu falsch, wenn ich behaupte, dass dieses Ereignis eine Wiedergeburt für Gérard bedeutete. Das war 1991,...
Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen.
An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts., Tel. +49-6196-228 49 www.ballett-badsoden.de
Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz. Nürnberger...
Als der Jesuitenpater Adamus Gertl im Sommer 1678 nach langer Reise aus Österreich den Hafen von Sevilla erreichte, ging es ihm wie vielen Missionaren: Er kam zu spät. Die spanische Flotte hatte bereits abgelegt. Das nächste Schiff nach Amerika sollte erst in einem Jahr auslaufen. So hatte er Zeit, das Leben in der Stadt zu beobachten. Wenig überraschend,...
