Preissegen
Acht Juroren, acht Nominierte, vier Preise – und wer einen kriegen will, soll die Sparte künstlerisch vorangebracht, deren Ansehen gemehrt und möglichst viele europäische Koproduzenten an Land gezogen haben. Darum müssen sich allerdings die Institutionen kümmern, für die die Projekt-Künstler ins Rennen gehen.
Es ist eine erlesene Runde etablierter Geld- und Kulturgranden, die sich zur 4. «Fedora»-Preisverleihung mit angemessen edlem Begleitprogramm im Probenhaus des Bayerischen Staatsballetts eingefunden hat.
Ausgelobt sind zwei mit 150 000 beziehungsweise 100 000 Euro dotierte Preise für Oper und Ballett sowie erstmals zwei symbolische Auszeichnungen. Über eine davon freut sich das Theater Magdeburg mit seiner Oper «Die wahre Geschichte von King Kong», die sich interdisziplinär dem Fremden widmet und dafür die meisten Publikumsstimmen auf der neuen «Fedora»-Plattform erhielt. Selbige umfasst 19 Opern- und Ballettorganisationen in 13 europäischen Ländern, mit zwei Millionen Euro kofinanziert durch das Programm «Kreatives Europa» der EU. In Magdeburg hätte man sich sicher noch mehr über eine finanzielle Zuwendung gefreut, aber auch die ideelle Ehrung wird dankbar ...
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Tanz Juli 2018
Rubrik: Side Step, Seite 19
von Eva-Elisabeth Fischer
Es wäre ein anderer Abschiedsabend für Nacho Duato als Intendant des Staatsballetts geworden, hätte ihn, wie geplant, Crystal Pite eröffnet. Für Kanadas verhinderte choreografische Wunderwaffe sprang Gentian Doda ein, noch Erster Ballettmeister des Ensembles. Und damit hat das Unglück einen Namen. «Was bleibt», die einzige Uraufführung des Dreiteilers, wird...
Ein Mann, eine Frau, zwei Augenzeugen. Sie observieren aus einiger Entfernung, wie sich das Liebespaar dem Rausch der Sinne ergibt. Dabei wahren die Beobachter auch Distanz zueinander, gehören sie doch verfeindeten Parteien an. Sie ist der schwarzen Magie kundig und sinnt seit Jahr und Tag darauf, das verliebte Mädchen – die eigene Stieftochter – ins Verderben zu...
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«2018_maC»: Semesterarbeit des Masterstudiengangs Choreografie am HZT: «Hysteria Tutorial» von Dina Sennhauser. 11.,12. Juli;
www.hzt-berlin.de
Deutsche Oper
Das Staatsballett Berlin tanzt «Don Quixote», choreografiert von Víctor Ullate zur Musik von Ludwig Minkus. 2. Juli Premiere «PROPS_AN_GRIMM»: Zum Abschluss der Spielzeit...
