prag 4+4 days in motion
Manche regionalen und nichtkommerziellen Festivals verschwinden nach den ersten Ausgaben wieder, andere schaffen es, sich auch für Künstler aus dem Ausland interessant zu machen. Zu Letzteren gehört das Tanz- und Performancefestival «4+4 Days in Motion», das dem Publikum Einblicke in aktuelle Arbeiten von Künstlern aus dem eigenen Land sowie aus Polen, Deutschland, Frankreich und Belgien ermöglicht.
Antoine Defoort und Julien Fournet dringen in «Cheval» (Pferd) mit dem Spiel unzähliger Bälle und verschiedener Musikinstrumente zu den trivialen und erhabenen Wesenszügen einer Performance vor, während Diederik Peeters sich in «Red Herring» auf unterhaltend verquere Weise mit seinen irrationalen und wirklichen Zwängen auseinandersetzt. Niv Sheinfeld und Oren Laor unternehmen im Dialog aus Bewegung und gesprochener Sprache mit «Ship of Fools» eine Gratwanderung zwischen Selbstbehauptung und Zwischenmenschlichkeit, Justyna Jasłowska bezieht sich in «November» auf eine Erzählung von Virginia Woolf. Martin Hansen tanzt «Baader. Choreografie einer Radikalisierung» von Christoph Winkler – außerdem sind weitere Nachwuchskünstler zu entdecken.
Vom 26. Oktober bis zum 3. November
ctyridny.cz
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Tanz Oktober 2012
Rubrik: highlights, Seite 37
von
Márcia Haydée, die große Stuttgarter Choreografin, hatte 1994 in Ludwigsburg ihr Premierenprogramm «Ballettklassiker von heute und morgen» genannt, wahrscheinlich um Werke von gestern gegenwärtiger erscheinen zu lassen und gegenwärtige etwas moderner. Viel geholfen hat es nicht.
Das «Paquita»-Divertissement wie auch die «Chaconne» von George Balanchine sind...
Wenn die Jahreszeit Regenschirme wieder zum unverzichtbaren Begleiter macht, wird in London ein Schirm für Tanzkünstler aus zwölf Ländern aufgespannt. Die künstlerische Leiterin des Festivals, Betsy Gregory, hat den Choreografen Jonathan Burrows zum Ko-Kuratoren berufen. Erstmalig wird das Programm im neuen Gebäudekomplex des Zentrums für Darstellende Künste an der...
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