Pina Bausch

Wie Pina Bausch auf ihre zahlreichen Ehrungen reagiert

Tanz - Logo

Pina Bausch wurde von Wim Wenders, dem Filmemacher, geehrt. Sie bedankte sich mit dem denkbar rührendsten Versuch eines Kusses. Wenders sagte, bei Bausch könne man erleben, was sich sonst nicht erleben lasse. Das Echte. Dafür bekam Pina Bausch den mit 50.000 Euro dotierten Goethepreis in der Frankfurter Paulskirche. Dann ging’s weiter nach Düsseldorf. Dort wurde Pina Bausch der «Orden der Aufgehenden Sonne am Halsband, goldene Strahlen» des japanischen Kaiserhauses verliehen.

Derweil hat ihr Biograf Norbert Servos das Schaffen der großen Wuppertaler Choreografin auf den Stand von 2008 gebracht. Pina Bausch Tanztheater heißt sehr schlicht das 300-seitige, wunderbar lesbare Standardwerk bei k-kieser-verlag.de, das alles andere, was pfundweise über Pina Bausch erscheint, in den Schatten stellt: Stück für Stück zeichnet Servos die Entwicklung des Tanztheaters nach – elegant, genau beobachtend, nachfragend. Mit Fotos von Gert Weigelt. Oh, und vergesst bloß nicht ihr großes Festival – «3 Wochen mit Pina Bausch» vom 7. bis zum 30. November. Mehr dazu im nächsten Heft.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Oktober 2008
Rubrik: Boulevard, Seite 24
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Ausstellung "Notation"

"Notation" nennt sich kurz und bündig eine gemeinsame Ausstellung der Akademie der Künste in Berlin und des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, die sich mit «Kalkül und Form in den Künsten» beschäftigt: ein komplexes Bezugssystem zwischen Konzept und Werk, das die Schau (bis 16. November in Berlin) mitsamt einer Vielzahl von Veranstaltungen zu...

Tanzquartier mit neuem Kopf

Es gibt einen Trampelpfad von München ans Wiener Tanzquartier. Vor sieben Jahren führte er
Sigrid Gareis vom Siemens Arts Program dorthin. In den nächsten Jahren folgten ihm allein sechs Mitarbeiter des Münchner Tanzproduzenten Walter Heun. «München», meint der stolz, sei ja bekannt «als Durchlauferhitzer für gute Organisatoren». Wir hoffen, das ist ein...

Brief aus Kopenhagen

Kedja Kopenhagen zum Beispiel – ich finde solche Riesen-Events klasse. Wenn die Tanzbranche sich trifft, wird’s immer lebendig und lustig und spät und weinselig. Schließlich ist die Zeit knapp, Barrieren und Hemmungen müssen schnell schwungvoll überwunden werden. Nach Dänemark reisten circa 200 Tänzer, Choreografen, Pädagogen und Tanz-Verwalter aus Skandinavien,...