Physical Virus Collective
Irgendwann hört man das Geknatter der Enduros. Vor dem Privathaus im Freiburger Westen stoppen zwei Maschinen. Man ahnt gleich, dass unter den Helmen auf dem Sozius zwei Tänzer versteckt sein könnten. Der Auftritt ist dramatisch. Er wird in einer kleinen Wohnung des Privathauses fortgeführt. Da simulieren die Behelmten mit Leuchtschwertern den Krieg der Sterne, bevor sie Kopf- und Lederpanzer ablegen und auf engstem Raum tanzen. Zuvor spekuliert man vor einem Bücherregal, wer diese Frau Schmidt wohl ist, die hier lebt.
Die Bücher deuten auf eine Physiotherapeutin, die gern Urlaub in Frankreich macht. In Freiburg ist das nicht außergewöhnlich. Bemerkenswert ist eher, dass Frau Schmidt dem neuen Freiburg-Heidelberger Tanzensemble Physical Virus Collective (pvc) ihre Wohnung für den ersten Einsatz im Programmsegment «Hit and Run» zur Verfügung stellt.
Hit and Run
Unter den Helmen kommen Graham Smith und Joachim Schlömer zum Vorschein und machen klar, dass sie sich diesem SEK-Einsatz mit vollem Körpereinsatz widmen werden. «Hit and Run» muss man sich also als tänzerische Intervention im Stadtraum unter Berücksichtung minimaler Wohnräume vorstellen. In Frau Schmidts Wohnzimmer finden ...
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Naomi Buck:Sten, why did you come to Berlin?
Sten Rudstrøm:It felt like a city that was changing all the time. Most other cities have established the way they are, set their plan down. It felt like this city was in flux, that nothing was complete.
Naomi Buck:Has that proven true?
Sten Rudstrøm:Some things aren’t changing. I realise that there are some systemised ways...
Wenn Hellmut Gottschild «vom Berühren und Berührtwerden» spricht, dann denkt er an das, was zwischen 1958 und 1962 in Berlin von seiner wichtigsten Lehrerin auf ihn übergegangen ist. Ein Schatz, der ihn in die Neue Welt begleitete, als er auswanderte. Seine Gedanken nehmen in einer Lecture Performance zum 120. Geburtstag Mary Wigmans in der Palucca Schule Dresden...
