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Newcomer: Tars Vandebeek – Der neue Taglioni-Award – Zum Tod von Carlotta Ikeda, Richard Nowotny und Gérard Violette

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tars vandebeek

Wenn Sternschnuppen vom Himmel fallen, achten sie bekanntlich nicht darauf, wohin sie geraten. Und wenn wir gen Himmel schauen, tun wir das selten in der Hoffnung, einen Stern oder das, was wir dafür halten, fallen zu sehen.

Das ist im Ballett nicht anders. So gingen wir zuletzt ins Opernhaus Zürich, um daselbst «Anna Karenina» lieben und leiden zu sehen. Das lässt ein Ballett mit dem Titel von Lew Tolstois berühmtem Roman erwarten.

Und erwarten dürfen wir auch, dass als Gegenfigur zu Anna Karenina und Graf Wronski, die sich in Liebe und Leidenschaft verzehren, der Gutsbesitzer Lewin stehen wird, ein gutmütiger Kerl, etwas ungeschliffen und nicht sehr gewieft, dafür aber ehrlich und rechtschaffen. Einen solchen Lewin gibt es auch in Christian Spucks neuem Ballett «Anna Karenina» (ausführliche Kritik in der nächsten tanz-Ausgabe). Der Zürcher Ballettdirektor hat der Figur des Lewin als Kontrast zur Sankt Petersburger Gesellschaft vorwiegend zeitgenössisches Bewegungsmaterial gegeben. Der Bauer tanzt mit seinen Arbeitern mit abgewinkelten Füssen und in den Boden schwingenden Armen übers Feld. Und Tars Vandebeek legt sich als Lewin so ins Zeug, als ...

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Tanz November 2014
Rubrik: menschen, Seite 30
von

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