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Newcomer: Ula Sickle – Zum Tod von Bertrand d‘At – Aus für «No Ballet» – Xin Peng Wang gründet Juniorballett

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ula sickle

Sie hat die Welt der Künste nicht ganz unvorbereitet betreten: Ula Sickle, die kanadische Tänzerin und Choreografin mit polnischen Wurzeln, die derzeit in Brüssel lebt. Geboren 1978, studierte sie in ihrer Heimatstadt Toronto Kunstgeschichte, hängte weitere Semester in Paris dran und absolvierte danach die volle vierjährige Ausbildung bei P.A.R.T.S. in Brüssel. Doch damit nicht genug: Hinterher studierte sie noch Film und Video am renommierten Institut für zeitgenössische Kunst Le Fresnoy in Nordfrankreich.

All diese Einflüsse spiegeln sich heute in ihren außergewöhnlich vielseitigen Arbeiten wider.

Zwischen 2010 und 2011, noch an Le Fresnoy, kreierte sie ihre «Light Solos», die u. a. in Wien und Brüssel gezeigt wurden: eine Reihe von Soli, unter blendendem stroboskopischem Licht getanzt, wie man es aus Nightclubs kennt. Den Klangteppich hierzu bildete ein ausgeklügeltes Arrangement der beunruhigenden Geräusche, die die Stroboskop-Lampen selbst erzeugten. Klar, dass der Tanz hier nicht nur durch die Bewegungen der Tänzerin, sondern durch die Lichtblitze Gestalt annimmt.

Die «Light Solos» zeigen, worum es Ula Sickle geht, was sie als Künstlerin ...

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Tanz August/September 2014
Rubrik: menschen, Seite 54
von

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