persönlich
newcomer_________
lucyna zwolinska
«Droga» heißt das Stück, mit dem Lucyna Zwolinska beim 8. Internationalen Choreografie-Wettbewerb «no ballet» in Ludwigshafen Publikum wie Jury beglückt. Es dauert nur ein paar Minuten und ist doch lang genug, um eins in aller Deutlichkeit vor Augen zu führen: dass dieser «Weg» der einzig wahre ist.
Dabei ist ihr das vertraute Wort und damit das Thema eingefallen, ohne dass die hochgewachsene Polin dafür einen Grund benennen könnte.
«Es war einfach da», erinnert sie sich, als es darum ging, einen ersten Beitrag zu leisten für die Nachwuchswerkstatt in der Alten Feuerwache des Saarländischen Staatstheaters. «Aber während der Entstehungszeit habe ich viel darüber nachgedacht, was der Begriff «Weg» alles beinhalten könnte.» Im Japanischen, erzählt sie, gäbe es 16 verschiedene Schriftzeichen für das eine Wort – und die haben sie und ihre Männer anfangs erst einmal konsequent «verkörpert».
Doch der Weg von der Kalligrafie zur Choreografie ist weit, und Lucyna Zwolinska geht ihn ohne den Druck, sich damit beweisen zu müssen. «Das Choreografieren war nicht unbedingt mein Ziel», sagt sie. Ebenso wenig wie einst das Tanzen. Beides habe sich einfach so ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Juli 2014
Rubrik: menschen, Seite 30
von
screening_________
jiŘí kylián
steht in einem Ballettsaal des Prager Konservatoriums und erinnert sich, wie es war, als er 1962 hierher kam, um sein Tanzstudium aufzunehmen. Draußen rauscht der Verkehr, drinnen steht ein Mann, versunken ins Gestern und zugleich bereit, seine Gedanken zu teilen. Mit dem Regisseur Don Kent und dem Fernsehpublikum, das «Jiří Kylián:...
Jan Broeckx sitzt künftig in einem Frisiersalon. «Da kann man mir dann den Kopf waschen», scherzt der gebürtige Antwerpener. Als Leiter der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München expandiert er, wo er kann. Die neuen Büroräume stehen bereits als Rohbau in besagtem Frisiersalon. «Endlich sitzen wir dann alle zusammen», sagt er. Broeckx hat den...
At the mesmerizing sound of a pizzicato cello, played live by a young girl who also gently sings from one corner of the white square traced on the black carpet floor, four old women perform a neat and hypnotic ritual, passing from hand to hand a small piece of lacework. In this episode titled «Magi» appears a clear and simple gesture, the unmistakable mark of...
