Nanine Linning: «Bacon»
Violence, love and death characterize the work of one of the most important painters, Francis Bacon. The body is one of the key elements in Bacon’s paintings, which he appears to make move with his sublime technique. Reason enough for choreographer Nanine Linning to take the strong emotions in his work as the point of departure for her performance.
Linning left the Scapino Ballet last year to be able to concentrate completely on her freelance carrier, which seems to have given her a new wealth of ideas and freedom. Her earlier, strict choreographic compositions left little room for emotion.
While clear structures, lineal interplay and spectacular lighting designs were her trademark in her well calculated, large-scale group pieces, in “Bacon” she seems to follow her instincts.
An impressive and shocking scene on stage greets the audience. Dancers hang upside down like corpses on strings. Other dancers are slowly crawling on to the stage, wriggling as they feel their way around their new territory. A V-shaped wall of large square bricks dominates the back of the dance floor. During the performance, video images by artist Jan Boiten are projected on to this wall: the hypnotic eyes of ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Erwachsene haben es gut. Sie kennen schon alles. Und was sie nicht kennen, interessiert sie nicht. Wäre das die Haltung von Schülern, die meisten würden 24 Stunden Playstation-Action mit beiden Daumen wegdrücken, aber bloß nicht ihren Arsch, geschweige denn ihr Bein hochkriegen. Gut, dass es Erwachsene gibt, die nicht länger zusehen können, wie ihre Kinder mit...
Warum verstümmeln kleine Mädchen ihre Barbie-Puppen? Da sind sie neun, zehn oder elf Jahre jung und enthaupten ihre einstigen Lieblinge. Oder bringen sie in der Mikrowelle zum Schmelzen. Innige Zuneigung verwandelt sich in Grausamkeit, wohl gerade, weil die Mädchen zu spüren beginnen, was die Gesellschaft von ihnen erwartet: dass sie selbst zu Barbie-Puppen werden...
Was die drei Stücke, allesamt Uraufführungen in der Bayerischen Staatsoper, eint, ist der Bezug zur Neoklassik und zu William Forsythe, ist die Dominanz optischer Effekte. Dies, weil der ehemalige Forsythe-Tänzer Stephen Galloway der Kostümbildner des Abends ist, mehr noch, weil der Ausstatter Michael Simon heißt. Er war Bühnenbildner bei Forsythe von der ersten...
