Mit Goethe
Christoph Winkler ist Stipendiat des Tanz-Residenzprogramms des Goethe-Instituts Montreal. Drei Wochen lang wird er mit den Tänzern Eugene «U-gin» Boateng, Jörg Schiebe und Luke Garwood im Tanzhaus Circuit-Est und danach in seinem Berliner Studio eine Choreografie mit dem Arbeitstitel «Routinen» erarbeiten. Es geht um «den Übergang von der Arbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft». Zunehmend würden nicht bewertbare, sondern immaterielle Leistungen ausgetauscht.
Auch die Berliner Choreografin Riki von Falken genießt ein Stipendium: Bis April ist sie Gast des Goethe-Instituts Kuala Lumpur.
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In ihrem neuen Stück «Love Fire», das am Suzanne Dellal Centre for Dance and Theatre in Tel Aviv herauskam, überrascht die Choreografin Yasmeen Godder mit einer ganzen Sammlung an Walzern: von Johann Strauß über Jean Sibelius und Dmitri Schostakowitsch bis zu Aram Chatschaturjan. Der Walzer, sein romantischer Gestus der Gefühligkeit, soll einen – wir ahnen es bei...
Editorials sind verräterisch, gerade wenn sie in die erste Nummer einer neuen Zeitschrift einführen. Wer Zeitschriften gründet, so zeigt es sich bei einer Rückschau auf die Tanzzeitschriften der Vergangenheit (siehe S. 52), reagiert oft programmatisch auf das, was gerade fehlt, auf einen als akut empfundenen Mangel an Wissen, Diskussion, kritischer Beschreibung...
Florin Flueras aus Rumänien teilt sich mit der Chilenin Varinia Canto Vila eine Residenz am WorkSpace in Brüssel. Das ergab ein Juryentscheid des zweiten «Prix Jardin d’Europe» für junge Choreografen. Der erste Preis, eine Koproduktion im Wert von 10.000 Euro, ging an die Französin Claire Croizé. Alle drei, so die Jury, hätten zu gleichen Teilen gewonnen – Unmut...
