Membros Cia de Danca: "Raio X", "Meio fio"
Bruno Beltrão, sagt Taís Vieira, sei ihr großes Vorbild. Die 30-Jährige kommt aus der brasilianischen Küstenstadt Macaé. Als Kind bekam sie Ballettunterricht. Aber als die Familie wirtschaftlich abstürzte, war es damit vorbei. Vieira wollte weiter tanzen, sie entdeckte Capoeira, HipHop, eine andere Welt. Begegnete Paulo Azevedo und gründete mit ihm in einem der Elendsviertel ihrer Stadt ein Kulturzentrum, in dem sie Tanz- und bald auch andere Kunstkurse für reiche und für arme Kinder anbot, die in die Favelas kommen, um sich dort ihr Gras oder andere Drogen abzuholen.
Normal sind solche Vermischungen im klassenbewussten Brasilien bis heute nicht.
Aus der engagierten Kraft, mit der Vieira und Azevedo ihr Zentrum betreiben, ist die Membros Cia. de Dança entstanden – die alles andere ist als ein Beltrão-Ableger. Vieira und Azevedo haben eine eigene HipHop-Ästhetik entwickelt, eine, die ein wenig an den Naturalismus eines Gerhart Hauptmann erinnert (lebte er in der Gegenwart). Wenn zu Beginn von «Raio X» ein Tänzer im trüben Licht immer und immer wieder im Kreis umherläuft, scheint alle Eingesperrtheit, alles Sinnlose, bei aller Mühe nie von der Stelle kommen, in diesen ersten Minuten ...
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After a long experimental period of observations and actions, not as much pointed purposefully in consciously desired directions as it is toward the atmosphere of sauntering strolls around – and within an environment of predefining architectural and lingual structures of membership-ideas, I slowly discovered and have to admit: I am a no-body. A no-member. As such,...
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