Mein Körper, dein Körper
Am liebsten, sagt Royston Maldoom, sind ihm die kleinen Projekte. Die Arbeit mitten im Bruderkrieg in Bosnien, am Ende der Apartheid in Südafrika, im Dauerkonflikt zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland, die Arbeit mit Gefängnis-Insassen, Straßenkindern und, immer wieder, Jugendlichen aus allen Teilen der Welt. Maldoom begründete in den frühen 1980er Jahren in England die künstlerische Laienarbeit. Bekannt wurde er für seine integrativen Tanzprojekte, die er in den Krisengebieten und Brennpunkten der Welt, aber auch im eigenen Land initiiert hat.
So unbedingt er sich dem Tanz zuwandte, zu dem er spät, mit 21 Jahren kam, so vorbehaltlos widmete er sich dieser Arbeit, die weder pädagogisch noch therapeutisch, sondern künstlerisch ausgerichtet ist.
Maldoom, 61 Jahre alt, besitzt Ausstrahlung und Überzeugungskraft, er hat einen besonderen Zugang zu jungen Leuten und versteht es, Spannungen zwischen Gruppen aufzulösen. Das Ziel seiner Arbeit, die seit einigen Jahren in einem Team «Dance United» organisiert ist: Tanz als «Werkzeug für persönliche Entwicklung und sozialen Wandel» einzusetzen. Sein größtes Projekt, die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und ...
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Un Yamada is a charming, witty dancer/choreographer who emerged from the solo x duo competition at the Yokohama Dance Collection in 2000, where she was awarded the Young Choreographer’s Prize. Critically acclaimed for her sophisticated solo works, she has now established her own company and is actively involved in creating group pieces as well. Her intelligent,...
«Um zur Wahrheit zu gelangen, muss man sich einmal im Leben entschließen, alles zu bezweifeln – so weit dies möglich ist».
Beim Aufbruch durchs Dickicht der blogs und Wikis von www.mode05.org drängen sich diese Worte von René Descartes in den Sinn. Kein Wunder. Stellt doch das kollektiv gewachsene, noch wachsende Textmaterial des «meeting on dance eduction 2005» im...
Sommer 2004, Proben mit Elettra de Salvo. Elf halb nackte Tänzer sitzen im Innenhof vom Dock 11, weil es drinnen in der Halle viel zu heiß ist. Eine Gruppe amerikanischer Touristen kommt vorbei, blättert im Reiseführer und wirft einen Blick in die Halle. «Damn, these artist’s places never have air-condition.» – «It’s subculture, dad!» – «Oh, so they must have good...
