Mark Morris

darf an der New Yorker Met choreografieren

Tanz - Logo

Mark Morris is one of the rare American choreographers who direct opera. That’s why the Metropolitan Opera‘s May production of Gluck's “Orfeo ed Euridice,” directed and choreographed by Mark Morris, awaits eager anticipation. Prior to Morris, Balanchine, who directed “The Rake‘s Progress” in 1953, was the last choreographer at The Met. Morris choreographed “Platée” for New York City Opera, as well as productions in the U.K. and highly praised full-evening dances created during his tenure at La Monnaie.

Otherwise, few American choreographers have directed opera for major stages, among them Trisha Brown, whose La Monnaie production of “Orphée travelled to the U.S.”

Why are choreographers who direct opera so rare in the U.S.? In no small part because dance is an impoverished art in America. There is a lack of support on all levels that stems, in part, from a Puritan suspicion of culture as borderline immoral, with dance being the most corporal. Add to that a conservative administration and a capitalist system geared to making “products” to trade and display as tokens of wealth and taste, as in the visual arts. One of dance‘s chief charms is its ephemeral nature – a refutation of a ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Mai 2007
Rubrik: Celebrities, Seite 28
von Susan Yung

Vergriffen
Weitere Beiträge
«Accumulated Layout» von Hiroaki Umeda

Hiroaki Umeda ist kein Redner. Eher ein Schweiger. Kein Ideologe sondern Praktiker. Choreograf, Komponist, Lichtdesigner – alles in und aus einer Hand. Sein Ziel: Räume schaffen. Mit Körper, Klang und Licht. Wer das alles selbst richtet, der stellt sich auch allein auf die Bühne. In seinem bisher einzigen «Duo» nahm er sich sein eigenes Videobild zum Partner. Umeda...

Meg Stuart zeigt «Blessed»

Regen, strömender Regen, Dauerregen auf der Bühne. Durch seine zerstörerische Wucht aus dem Bühnenhimmel knickt erst die aus Pappe geschnitzte Palme, dann sackt der aus Pappe gebaute Riesenschwan in sich zusammen. Zum Schluss gibt auch der einzige Schutz, eine Bushaltestelle aus Pappe, unter der Last des Regens nach. Sie begräbt den portugiesischen Tänzer Francisco...

Mit knallhartem Witz

Warum einen Tanzkünstler würdigen, der nicht tanzt? Dem es nicht gelungen ist, wie er sagt, seine Idee für ein Tanzstück auf den Körper zu übertragen. Einen, der während eines 40-minütigen Solos auf einem Stuhl hockt und redet. Darüber, was er eigentlich wollte, aber nicht konnte.

Tarek Halaby ist sozusagen ein sozio-kultureller Jochen Roller. Indem er, immerhin,...