ludwigshafen: no ballet
Dieser Wettbewerb traut sich was. Juliane Rößler rief ihn vor fünf Jahren ins Leben, nicht, um dem Ballett den Rücken zu kehren, sondern um dem altbackenen Allmachtsanspruch des Balletts die Kreativität der Choreografen entgegenzuschleudern – die selbstredend auch mit Balletttechnik im Ludwigshafener Pfalzbau ihren battle veranstalten, wie es ihnen parallel der Wettstreit «+phat_skillz/dance» vormacht: Hip-Hop und Choreografenkunst in einem offenen Schlagabtausch – das ist alles andere als eine aufgebrühte Wiederholung nur dessen, was man von seinen Lehrern gelernt hat. Vom 7.
bis 9. Oktober
www.theater-im-pfalzbau.de
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Sie bieten Workshops an, die Kontaktimprovisation und Tantra verbinden. Wie kam das zustande?
Ich bin seit vielen Jahren Tänzerin und Performerin und praktiziere auch Kontaktimprovisation. Nachdem ich einige Zeit pausiert hatte, machte ich eine besondere Erfahrung: Ich hatte bei einer Kontaktimprovisations-Jam mit einem Tänzer, der sich in Richtung Körpertherapie...
Riesige Sonnenbrille, feuerrote Lippen, hautenges, bodenlanges Sommerkleid und hohe Hacken. Wenn Marlúcia do Amaral zur Arbeit geht, wird die Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf zum Laufsteg. Die Brasilianerin bewegt sich ganz bewusst so, dass sich mancher Passant nach ihr umsieht. Eine Diva eben.
Wochen später die direkte Begegnung beim Gespräch. Da sitzt im Foyer...
Kaum ist die Anfangssequenz vorbei, ahnt man: Christian Spucks «Poppea//Poppea» wird alles andere als ein Ballett mit vorhersehbarem Handlungsstrang sein. Zu Beginn stellt eine Tänzerin (Marianne Illig) in lakonischer Kürze die sechs Hauptpersonen des Dramas vor – eine Ziffer und zwei, drei kurze Sätze müssen genügen. So hat selbst der, der den historischen...
